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Italienische DIG-Mitglieder erzählten über Alltag und Kurioses in ihrer Heimat
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Alessandra Riva Deutsch-Italienische Gesellschaft Mittelhessen e.V.
am: Donnerstag, 17. November 2016 um 23:57 - Gelesen: 3717 mal

In eine lebhafte Diskussion wurden die Teilnehmer am Gesprächskreis „Alltagsgewohnheiten in Italien und Typisches“ durch DIG-Vorstandsmitglied Dr. Alessandra Riva und andere italienische DIG-Mitglieder involviert, die am Mittwoch, 9. November 2016, im Foyer des Selbstlernzentrums der ZAUG GmbH in Gießen, über das Leben in ihrer Heimat erzählt haben.

Ganz spontan entwickelte sich ein nettes und interessantes Gespräch, das die Unterschiede nicht nur zwischen dem italienischen und dem deutschen Alltag, sondern auch zwischen der Lebensart in Nord- und Süditalien zeigte, da verschiedene Regionen Italiens beim Treffen vertreten waren. In der Lombardei im Norden, in der Emilia-Romagna in Mittelitalien, in Apulien in Süden und auf der Insel Sizilien kann man ganz andere Erfahrungen machen.

Wenn man über Italien spricht, ist das Thema Essen sehr beliebt, so nannten die Italiener einige typische Gerichte aus ihrer Gegend und erklärten Kuriositäten, die in Deutschland nicht so bekannt sind: zum Beispiel, dass die Bolognese-Sauce unter diesem Namen in Italien nicht existiert, sondern „Ragù“ heißt, oder dass die Italiener mit Pizza nie Wein, sondern Erfrischungsgetränke oder Bier trinken.

Besonders interessant für die Teilnehmer war es, zu erfahren, wie der Tagesrhythmus anders abläuft. Die lange Mittagspause ist typisch italienisch, vor allem im Süden des Landes, wo es im Sommer besonders heiß ist. Der damit verbundene späte Feierabend überraschte die Anwesenden, die sich kaum vorstellen konnten, wie das Leben auf der Piazza in Apulien und Sizilien erst abends anfängt. In Norditalien ist es auch wetterbedingt anders und die Leute verbringen nicht so viel Zeit draußen.

Über schöne Städte, Erfahrungen in Italien und empfehlenswerte Reiserouten wurde auch gesprochen.

Bei Häppchen und Getränken konnten die Teilnehmer also ein Stück mehr Italien durch Einheimische kennen lernen und sich begeistern lassen.