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Neue Wege in Sachen Hochwasserschutzmaßnahmen im Eichelbachtal
Wetteraukreis - Nidda
Geschrieben von: Bernd Schröder
am: Samstag, 01. Juni 2013 um 08:59 - Gelesen: 7142 mal
Nach Errichtung des Hochwasserrückhaltebeckens im Eichelbachtal, oberhalb Eichelsdorfs im Jahr 2010, einem von mehreren getätigten Maßnahmen des Hochwasserschutzes „Obere Nidda“, geht man jetzt ganz neue Wege. Wegen der aktuellen Wetterlage mit sehr viel Regen im Mai, dem nun fast vollen Niddastausee, sowie den für unsere Region prognostizierten Überschwemmungen, hatte man schon Beginn des Monats über weitergehende Hochwasserschutzmaßnahmen nachgedacht. Dabei handelt es sich um eine ganz neue und spektakuläre Methode, die das Wasser des Eichelbaches gezielt im Bachbett halten soll. Diese neue Maßnahme ist nicht unumstritten und stößt bei der einheimischen Bevölkerung noch auf sehr starken Widerstand. Doch die Befürworter der neuen Art des Hochwasserschutzes haben sich dafür stark gemacht und führen einen ersten Feldversuch oberhalb des neu errichteten Dammes durch. Dieses Areal wurde eigens ausgewählt, um bei Versagen des Schutzes, das dennoch über die Ufer getretene Wasser des Eichelbaches abfangen zu können, ohne dass jemand zu Schaden kommt.

Langzeitbeobachtungen des Straßenverkehrs und dessen Leitsysteme haben dazu geführt, diese Erkenntnisse auch im Hochwasserschutz nutzen zu wollen. Insbesondere die durch das schöne Eichelbachtal verlaufende Kreisstraße 204 hat dabei Pate gestanden. Einfache Straßenleitpfähle halten hier den Verkehrsfluss auf der Straße und sogar sehr große Fahrzeuge kommen, ohne die Bahn verlassen zu müssen, aneinander vorbei. Diese Erkenntnis macht man sich nun zu Nutze und hat in einem kleinen abgesteckten Feld erstmalig zwei dieser Leitpfosten an den Eichelbach versetzt. Nach bisher vorliegenden Berichten, ist der Eichelbach an dieser Stelle, auch bei den neuerlichen Niederschlägen noch nicht über die Ufer getreten. Der Versuch ist zwar streng geheim, doch waren diese Informationen durchgesickert.

Bevor man diese neue Methode ausweitet und auf andere Flusssysteme überträgt, wird man aber sicher die Ergebnisse des noch vor uns liegenden Sommers abwarten müssen.


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