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Was auf die Autofahrer im neuen Jahr alles zurollt - Teil 3
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Hans-Jürgen Funk ACE Auto Club Europa e.V.
am: Donnerstag, 06. Dezember 2012 um 01:33 - Gelesen: 6418 mal
Der Trend hin zu immer mehr neuen Regeln für Verkehrsteilnehmer bleibt auch im neuen Jahr ungebrochen. Das geht aus einer vom ACE Auto Club Europa in Stuttgart veröffentlichten Liste hervor, in der unter anderem diverse Rechtsänderungen rund um Auto und Verkehr beschrieben werden, teilt Vorsitzender Peter Pilger vom ACE Kreis Gießen mit.


Rundfunkgebühren für Autoradio
Die Rundfunkgebühren werden am 1. Januar nicht mehr geräteabhängig erhoben, sondern pauschal pro Haushalt. Enthalten sind alle privat genutzten Geräte, auch Autoradios sämtlicher Wohnungsbewohner. Der Betrag von 17,98 entspricht dem bisherigen Tarif für Fernsehnutzer.
Wer sein mit einem Autoradio ausgestattetes Auto geschäftlich nutzt muss dies gesondert anmelden. Bei einer Betriebsgröße bis zu 8 Beschäftigten und einem Kfz werden pro Monat 5,99 Euro fällig. Selbstständige, die von einer Wohnung aus arbeiten, für die bereits der Rundfunkbeitrag erhoben wird, müssen ihr Autoradio zusätzlich zum Preis von 5,99 Euro anmelden.

Förderprogramme der BAG
Fuhrunternehmer, die bestimmte Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit oder zum Schutz der Umwelt ergreifen, können beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) auch für 2013 Fördermittel aus einem Sonderprogramm Programm („De-minimis“) beantragen. Gefördert werden beispielsweise der Erwerb von Fahrerassistenz- oder Partikelminderungssystemen. Allerdings werden die Fördermittel sparsamer eingesetzt:

- Fahrzeuge werden nur noch mit 1.500 Euro bezuschusst (vorher 2.000 Euro)

- Der Förderhöchstbetrag pro Unternehmen wurde um 7.500 Euro auf 25.500 Euro verringert.

- Die Förderhöchstbeträge je Maßnahme sind nicht mehr gestaffelt, sondern werden mit einheitlich 2.500 Euro veranschlagt.

Änderung gibt es ab 2013 bei der Weiterbildungs- und Ausbildungsförderung im Bereich des Güterkraftverkehrs:

- Die zuwendungsfähigen Kosten pro Ausbildungsverhältnis betragen zwar immer noch 50.000 Euro, werden aber künftig zu verschiedenen Anteilen auf die Ausbildungsjahre verteilt.

- Anträge können nun frühestens ab dem 1. Januar gestellt werden, spätestens bis zu 30. September des Jahres, in dem mit der geförderten Maßnahme begonnen werden soll.

- Die Förderhöhe für Weiterbildungsmaßnahmen bemisst sich künftig an der Anzahl der schweren Nutzfahrzeuge, die am 30. September des der Weiterbildungsmaßnahme vorausgehenden Jahres auf das Unternehmen zugelassen waren. Diese Anzahl wird mit einem Betrag von 600 Euro multipliziert.

- Die Antragfrist für Weiterbildungen wurde bis zum 28. Februar ausgedehnt.


Euro NCAP: Höhere Anforderungen
2013 werden die Anforderungen der Verbraucherschutzorganisation Euro NCAP an die Fahrzeugsicherheit deutlich angehoben. Im Fokus steht nun besonders der Insassenschutz auf den hinteren Sitzen sowie der Schutz von Fußgängern bei Kollisionen. Unter anderem wird die Aufprallfläche an der Fahrzeugfront auf verborgene Verletzungsgefahren überprüft. Ebenfalls im Blickpunkt stehen nun auch Tempoassistenten, die vor Geschwindigkeitsübertretungen warnen. Nach übereinstimmender Ansicht von Experten werden die Voraussetzungen für die begehrten 5 Sterne zwar herauf gesetzt, sind jedoch auch für Fahrzeuge in den kleineren Segmenten zu erreichen.


ESP und Notbremsassistenten für neue Lkw-Typen
Elektronische Fahrdynamik-Regelsysteme, im Allgemeinen als ESP bezeichnet, werden ab dem Stichtag 11.07.2013 für neue Lkw-Typen obligatorisch. Die Neuerung gilt für Busses mit mehr als 8 Sitzplätzen sowie für Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht zwischen 3,5 und 12 Tonnen. Voraussetzung für die Typgenehmigung wird zudem für Busse und Lkw über 3,5 Tonnen, dass Notbremsassistent und Spurhaltewarnsystem an Bord sind.


Reise:

Kroatien tritt der EU bei
Der Balkanstaat Kroatien wird aller Wahrscheinlichkeit nach am 1. Juli 2013 Mitglied der Europäischen Union. Für Urlauber, die über Slowenien einreisen entfallen demnach die Grenzkontrollen. Für Reisemitbringsel gelten die Vorschriften für Reisen innerhalb der EU, was höhere Freimengen bedeutet. Die bisherige Währung Kroatiens, der Kuna, bleibt vorerst erhalten.


Frankreich: reflektierende Motorradfahrer
Fahrer und Beifahrer von Trikes und Motorrädern mit mehr als 125 cm³ werden in Frankreich verpflichtet, ab dem 1. Januar 2013 reflektierendes Material an der Bekleidung tragen. Zwischen Helm und Gürtellinie müssen mindestens 150 Quadratzentimeter Reflexmaterial vorhanden sein, was z.B. einem fünf Zentimeter breiten Streifen von 30 cm Länge entspricht. Viele aktuelle Motorradjacken erfüllen diese Vorgabe bereits durch eingearbeitete Reflexstreifen, da eine Aufteilung auf mehrere Stellen zulässig ist. Möglich ist auch, sich mit einer Warnweste oder einer reflektierenden Armbinde über der Jacke behelfen. Die neue Regelung gilt auch für Touristen, bei Nichtbeachtung der neuen Vorschrift drohen 68 Euro Bußgeld.


Österreich: Handyverbot für Radler
Radfahrer aufgepasst: Eine Novelle der Straßenverkehrsgesetze wird ab dem kommenden Jahr das Telefonieren per Handy auf dem Fahrrad verbieten. Die Alkoholgrenze für Radfahrer bleibt dagegen unverändert bei 0,8 Promille. Neu eingeführt werden zudem innerstädtische Begegnungszonen, in denen der Schwächere Vorrang hat.


Österreich: Maut wird teurer
Die zur Nutzung österreichischer Autobahnen erforderliche Mautplakette ist nun himbeerfarben, die Preise wurden um durchschnittlich 3,6 Prozent erhöht. Ein Verstoß gegen die Vignettenpflicht wird mit einer Geldbuße in Höhe von 120 Euro bestraft, wer nicht sofort bezahlen kann riskiert Geldbußen zwischen 300 und 3.000 Euro. Es wird empfohlen, den unteren Abschnitt der Trägerfolie (mit Seriennummer) aufzubewahren, da er als Kaufnachweis gilt. Auf der Windschutzscheine dürfen sich keine österreichischen Vignetten aus den Vorjahren befinden.
Mautvignette Österreich 2013
Pkw Motorrad
Jahresvignette 80,60 32,10
2-Monats-Vignette 24,20 12,10
10-Tages-Vignette 8,30 4,80


Italien: Stilfserjoch gebührenpflichtig
Das Befahren des Stilferjoch ist ab 2013 vignettenpflichtig. Die Mautpflicht auf der Stilfserjochstraße beginnt am Abzweig zu den Drei Brunnen oberhalb von Trafoi, für eine Wochenvignette zahlen Auto- und Motorradfahrer eine gebühr in Höhe von 10 Euro. Die Vignette kann an einem der 13 neu aufgestellten Automaten erworben werden. Kostenfrei bleibt die Benutzung der Straße für Radfahrer sowie für Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb.

Den kompletten Bericht finden Sie im Internet http://www.ace-online.de/der-club/news/2013-was-auf-autofahrer-im-neuen-jahr-alles-zurollt.html?no_cache=1

Der Auto Club Europa (ACE) http://www.ace-online.de ist Mitglied im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC) http://www.eac-web.eu


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