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VHC in der Ahr/Eifel
Wetteraukreis - Hirzenhain
Geschrieben von: Adolf Zeisberger Vogelsberger Höhen Club e.V.Zweigverein Hirzenhain
am: Donnerstag, 06. September 2012 um 15:08 - Gelesen: 8153 mal
Auf idyllischen Wegen der herrlichen Natur nahe kommen
VHC Hirzenhain in der Ahr/Eifel – Topografie und abwechslungsreiche Landschaft wie geschaffen für Wanderungen – Kompetente Führungen
Unter dem Motto „ Auf zu neuen Zielen“ bot der Vogelsberger Höhen Club Zweigverein Hirzenhain, seinen Mitgliedern und Wanderfreunden eine erlebnisreiche Wanderwoche mit Kultur in der Ahr/Eifel. Unter Leitung des Vorsitzenden Adolf Zeisberger und des örtlichen Wanderführers und Hotelbesitzers Siegfried Verdonk wurde ein schöner Teil rund um Winnerath bei fünf Wanderungen, einer Stadtführung in Bad Münstereifel im Erfttal und einem Besuch des Radioteleskops in Effelsberg nahe gebracht. Der Ort Winnerath liegt in der Region Adenau in der Hocheifel. Die einzigartige Kulturlandschaft ist geprägt von ausgedehnten Fichten, Mischwäldern und idyllischen Dörfern. Eingebettet in diese Landschaft ist das Ahrtal. Die Topografie und die abwechslungsreiche Landschaft mit herrlichen Fernblicken sind wie geschaffen fürs Wandern. Fünf der schönsten Touren unter Führung des Hauptwanderwartes und Naturführers des Eifelvereins Siegfried Verdonk, haben die Wanderer des VHC bewältigt und dabei 80 Kilometer zurückgelegt. Wälder, hohe Felsformationen, atemberaubende Ausblicke auf die typische Eifellandschaft bis hin zur Nürburg und zur Hohen Acht machten die Wanderungen zu einem einzigartigen Erlebnis. Die Wanderer erlebten wilde Natur auf Schritt und Tritt. Ausgehend vom Hotel „Dreimäderlhaus“ in Winnerath, in dem die 29 Wanderer hervorragend untergebracht waren und vorzüglich versorgt wurden, führte die erste Wandertour durch das Obere Atzenbachtal zur Scheid Nück, ein langer Höhenzug mit fabelhaftem Fernblick in die abwechslungsreiche Hocheifellandschaft, vorbei am Wacholderschutzgebiet Hönnerküpp ging es abwärts nach Lückenbach zur Kapelle St. Agatha. An Hohns Köpfchen wurde in der Hütte St. Martin die Mittagsrast eingelegt, bevor in Dümpelfeld die Ahr überquert wurde mit Kurs zur Hahnensteiner Mühle, die heute der Stromerzeugung dient. Ab hier wurde die Wandergruppe mit einem Planwagen zurück nach Winnerath gefahren. Den besonderen Flair der romantischen Kur-und Urlaubsstadt Bad Münstereifel erlebten die Teilnehmer bei einer Stadtführung. Bad Münstereifel ist ein historisch gewachsenes Städtchen mit malerischen Fachwerkhäusern an dem Flüsschen Erft gelegen. Den historischen Ortskern mit seinen schmalen Straßen und Gassen umgibt eine 1,6 Kilometer lange Stadtmauer mit vier Stadttoren. Die Grafen von Jülich errichteten Ende des 13. Jh. und in der ersten Hälfte des 14.Jh. die Stadtmauer und oberhalb der Stadt die Burganlage. Von hier genossen die Wanderer einen herrlichen Blick über die Stadt. Mit dem Stadtführer ging es weiter zur Stiftskirche aus dem 12./13.Jh. mit den Gebeinen der hl. Märtyrer Chrysantus und Daria. Die Kirche stellt ein besonderes Meisterwerk kirchlicher Baukunst zwischen Rhein und Maas dar. Dank der Tuchmacher erreichte die Stadt bald an Bedeutung. Das heutige „Rote-Rathaus“ war einst ein Gewandhaus. Gewandhäuser waren Ausstellungs-Verkaufs-und Lagerhallen der Tuchmacher. Etwa 10 Kilometer vom Stadtkern entfernt, in Effelsberg, befindet sich das größte vollbewegliche Radioteleskop der Welt mit einem Parabolreflektor von 100 Meter Durchmesser das von der Wandergruppe besucht wurde. Bei einem Informationsvortrag mit Film und Lichtbildervorführung des Max-Planck-Institut für Radio-astronomie gab es viel Wissenswertes über die Sternenkunde zu hören und zu sehen. Mit dem Planwagen ging es am nächsten Tag vom Hotel zur Kirche St. Michael im benachbarten Reiffscheid. Nach der Führung in der Kirche startete die Wanderung zum Wolfsforst und nach Rodder. Auf der Warte hatten die Wanderer einen Panoramablick der Spitzenklasse. Eine große Überraschung hatte Josef, der Koch des Hotels, für die Gruppe vorbereitet. Er empfing die Wanderer mit einem Überraschungsessen und Getränken an gedeckten Tischen. Nach der Pause war das Goldbachtal und Reiffscheid das Ziel der Tour. Mit dem Planwagen ging es wieder zurück nach Winnerath. Der Fürstin Magaretha Weg war das Ziel der Wanderung am darauf-folgenden Tag. Unter Führung unseres Wanderführers Siggi wanderte die Gruppe vom Hotel Dreimäderlhaus in das Jagdgebiet Eichelchen. An der Streitnau wurde die Ahr überquert und durch das Dreisbachtal ging es hinauf nach Wershofen. Auf dem langgestreckten Höhenzug bei Wershofen gab es wieder Panorama erster Güte in die Eifellandschaft. Am neuen Kottenborner Kapellchen wurde die Mittagsrast im grünen eingelegt, bevor es wieder hinab zum Schulder Dreieck am Ruppenberg ging. Hier erwartet bereits der Planwagen die Wandergruppe zur Rückfahrt ins Hotel. Der Ahrufer- und Rotwein-wanderweg stand für den nächsten Tag auf dem Wanderprogramm. Mit dem Planwagen in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln ging es nach Altenahr. Nach Erklärungen zur Kulturlandschaft und Altenahr, startete die Wanderung auf dem Ahruferweg bis zur größten Holzbrücke Deutschlands, St. Anna, in Laach. Auf den naturbelassenen Weinbergwegen, dem Rotweinwanderweg, vorbei an Weinbergterrassen die auf Trockenmauern aus der Römerzeit angelegt sind, führte die Wanderung weiter in das Weindorf Mayschoß. Hier fand eine Führung in den Weinkellern der ältesten Winzergenossenschaft Deutschlands mit einer Weinprobe statt. Die Nachmittagswanderung zurück nach Altenahr führte, bei Regen, ebenerdig an der Ahr entlang, zum Bahnhof. Mit dem Zug, Bus und Planwagen ging es zurück zum Hotel. Der letzte Wandertag in der Eifel führte auf dem Panoramaweg II, ausgehend vom Hotel über Wiesenwege zum Naturschutzgebiet Hürs Nück mit ausgezeichneter Fernsicht in alle Himmelsrichtungen und auf die höchsten Berge der Eifel. Die abwechslungsreichen Waldpassagen der Laub und Mischwälder sowie das einzigartige Vogelparadies im größten Rheinlandpfälzischen Vogelschutzgebiet, versetzte die Wanderer immer wieder ins Staunen. Nach so viel Natur freute sich die muntere Wanderschar auf das leckere Waffelessen mit heißen Kirschen, Sahne und duftendem Kaffee am Nachmittag auf der Hotelterrasse. Voller schöner Eindrücke und Erinnerungen an die Region Winnerath in der Ahr/Eifel, sowie dem hervorragenden Service im Hotel und derkompetenten Wanderführungen mit Erklärungen, wurdeam nächsten Tag die Heimreise angetreten.Allen Wanderern die gerne einmal die Ahr/Eifel auf Schustersrappen erkiunden wollen, kann dieses Hotel "Dreimäderlhaus" in Winnerath sehr empfohlen werden. Es war alles Super!

Bild oben: Am Kottenborner Kapellchen


Auf der Terrasse des Hotels





In der Hocheifellandschaft





Unterwegs mit dem Planwagen





Stiftskirche in Bad Münstereifel





Radioteleskop in Effelsberg
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Aktualisiert ( Donnerstag, 06. September 2012 um 17:22 )
 
 
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