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Natur pur – Die Wespenspinne
Wetteraukreis - Nidda
Geschrieben von: Bernd Schröder
am: Samstag, 11. August 2012 um 08:14 - Gelesen: 8081 mal
Die Wespenspinne, auch Zebraspinne genannt, gehört zur Gattung der Echten Radnetzspinnen. War sie früher nur in Südeuropa zu Hause und in Deutschland nur am Oberrhein und im Rhein-Main-Gebiet bekannt, ist sie auf ihrem Zug nach Norden auch im Vogelsberg angekommen. Die Wespenspinne liebt warme Standorte mit viel Sonne und strukturreicher niedriger Vegetation. In einem Garten am Eichelbach ist sie in unserer Region mittlerweile heimisch. Die Spinne gehört mit ihrem gelbschwarz gebänderten Hinterleib zu den attraktivsten Spinnenarten. Das Weibchen sitzt meistens in der Mitte ihres kunstvoll gesponnenen Radnetzes und wird mit 15 bis 20 Millimetern Körperlänge etwa dreimal so groß ist wie das Männchen. Unser Exemplar hat über die Beine gemessen jetzt ca. 3cm Gesamtlänge. Bevor die Wespenspinne ihre volle Größe erreicht hat, muss sie sich aber bis zu zehnmal häuten. Nur durch diese Häutungen kann sie wachsen, da der feste Chitinpanzer nicht mit wächst.
Das Lebendes Spinnenmännchens hängt oft am seidenen Faden. Nähert sich das Männchen dem Weibchen zur Paarung, gerät das Netz in Schwingung. Nach dem Kontakt kennt die Wespenspinnenfrau keine Gnade. Sie tötet das Männchen blitzschnell, spinnt das Opfer ein und frisst es. Nur wenige Männchen entkommen. Die, die den Angriff überleben, haben meist nichts dazugelernt: Sie versuchen es bei der Angebeteten oft noch einmal, um dann endgültig von ihr getötet zu werden. Etwa vier Wochen danach legt das Wespenspinnenweibchen Eier ab, umhüllt sie mit einem Kokon und stirbt bald darauf ebenfalls.
Natürliche Feinde sind Spitzmäuse, Frösche, Vögel oder Wespen. Das Gift der Wespenspinne ist für den Menschen nicht gefährlich. Die Giftklauen können die menschliche Haut nicht durchbrechen, da sie zu kurz sind. Lediglich an dünnen Hautstellen kann ein Biss der Wespenspinne die Haut verletzen. Reagiert der Betroffene nicht allergisch, sind der Biss und das Gift für ihn aber harmlos. Schwellungen, Rötungen und leichte Schmerzen können die Folge sein.

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Aktualisiert ( Samstag, 11. August 2012 um 11:04 )
 
 
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