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Große Mehrheit der Anrufer wünscht sich alternativen Kino-Standort
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Anzeigerlokal
am: Montag, 27. Oktober 2008 um 22:11 - Gelesen: 4690 mal

Das Thema beschäftigt die Gießener. 1513 Anrufer bei einer TED-Umfrage des Anzeigers ­ das hat es bisher so noch nicht gegeben. Die Frage, ob der Berliner Platz der richtige Standort für ein Großkino in der Stadt ist, hat sehr viele Leserinnen und Leser bewogen, zum Telefonhörer zu greifen. Und das Ergebnis fällt eindeutig aus: 975 Anrufer sind der Auffassung, dass statt des Rathausvorplatzes eine alternative Lösung gefunden werden sollte. 538 Teilnehmer sind dagegen der Meinung, der Berliner Platz ­ und zwar genau das Gelände, auf dem jetzt noch die Baucontainer stehen ­ ist genau der richtige Standort für ein Großkino. Befürworter sehen hier ­ wie berichtet ­ die zentrale Lage, die vorhandene Infrastruktur, die Verkehrsanbindung sowie die Kombination Kulturrathaus-Kino. Die Gegenargumente, die auch eine Gruppe von Bürgern, die sich in einer Initiative zusammengefunden haben, lauten: Der Berliner Platz verliere seinen Charakter, werde durch einen Kino-Bau in seiner eigentlichen Funktion beeinträchtigt. Die Sichtachse Theater-Rathaus werde mehr oder weniger zerstört.

Kämmerer Dr. Volker Kölb machte gestern in einer Stellungnahme deutlich, warum der Berliner Platz aus Sicht der Stadt präferiert werde. Alle Gespräche mit Investoren, die in der Vergangenheit geführt worden sind, hätten zum Ergebnis geführt, dass sich ein solches Projekt nur in der Innenstadt, und nicht an der Peripherie, umsetzen lasse. Die Überlegungen im Frühjahr, den Standort des benachbarten Landratsamts möglicherweise nutzen zu können, seien, so Kölb weiter, zu diesem Zeitpunkt zu spät gekommen: Der Investor sei da schon auf den Berliner Platz "fixiert" gewesen, habe dafür bereits in Planungen investiert und Geld ausgegeben. Außerdem: Den Kaufpreis von rund sechs Millionen Euro hätte die Stadt über einen Erbbaurechtsvertrag mit einem Kino-Investor nie wieder reinholen können. Frühere Planungen für ein Kino am Flutgraben, daran erinnerte Kölb, hätten zu viele Unsicherheiten mit sich gebracht ­ auch mit dem damals in Frage kommenden Betreiber. Kölb zusammenfassend: "Wenn wir eine andere Lösung gehabt hätten, dann könnte ich mir auch sehr gut eine schöne Grünanlage vor dem Rathaus vorstellen." Immerhin: In den bisherigen Gesprächen ­ auch mit dem Planer ­ sei erreicht worden, dass das Blickfeld nicht komplett verstellt werde. Kölb: "Das Kulturrathaus wird man noch zu 80 Prozent sehen können."


Kommentare (2)Add Comment
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geschrieben von Martin Aslan, Oktober 27, 2008
...
Grünflächen gibt es schräg gegenüber neben dem Stadttheater. Und was soll denn bitte eine "Sichtachse" bedeuten? Stellen sich die 975 Anrufer jeden Tag auf die Treppe des Stadttheaters um das neue Rathaus zu bewundern, was sie eh hässlich und viel zu teuer finden?
Ich freue mich auf das neue Kino und auf einen kleinen gemütlichen Platz zwischen Kino und Rathaus mit einem schönen Straßencafe und vielleicht einem Brunnen und schönen Pflanzen. Das ist in meinen Augen die bessere Lösung als ein großer leerer Platz um den die Busse ihre Runden drehen.
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geschrieben von Peter Herold, Oktober 28, 2008
Falsch gedacht
Lieber Herr Aslan,
wer sagt denn, dass 975 Anrufer das Rathjaus von der Treppe des Theaters aus bewundern wollen. Es können allenfalls 974 gewesen sein, denn ich wollte dass die 3 Kinos in Gießen erhalten bleiben. Ich bin in einem Kino groß geworden, da mein Vater Filmvorführer war. Leider haben dadurch meine schulischen Erfolge gelitten. Was ich aber immer toll fand, waren die alten Kinos mir ihrem Flair, den ein Großkino nie bieten kann. Außerdem leidet die Umgebung der alten Kinos wenn sie geschlossen werden. Das Leben dort wird einsamer werden, es stirbt ein Teil der Stadt. Daher will ich das neue Kino nicht. Es dient der Stadt ja nur als Geldesel um ihre Schulden zu begleichen. Also weg mit den Plänen!

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