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Dietlind Grabe-Bolz nimmt erste Hürde
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Anzeigerlokal
am: Freitag, 24. Oktober 2008 um 23:14 - Gelesen: 4600 mal

Die erste Hürde auf dem Weg an die Spitze der Gießener Verwaltung hat Dietlind Grabe-Bolz am Abend in der Mehrzweckhalle des Stadtteils Allendorf locker genommen: 61 der 63 stimmberechtigten SPD-Delegierten ­ das entspricht einer Zustimmung von 97 Prozent ­ nominierten beim Stadtverbandsparteitag die 51-jährige Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten als Kandidatin für das Amt des Oberbürgermeisters bei der Direktwahl im kommenden Jahr.

In Anwesenheit vieler Freunde, Weggefährten und ehemaliger Gießener SPD-Größen wie dem ehemaligen Kämmerer Harald Lührmann, der eigens aus Berlin nach Allendorf kam und Ex-Oberbürgermeister Manfred Mutz skizzierte Grabe-Bolz in ihrer gut 45-minütigen, immer wieder von Beifall unterbrochenen Rede, die Schwerpunkte ihrer Arbeit, sollten die Wähler ihr das Vertrauen schenken. Die SPD-Politikerin kündigte an, die Situation von Familien deutlich verbessern zu wollen. Dazu gehöre die Schaffung von mehr Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. Auch werde sie alles daran setzen, mehr Erzieherinnen und vor allem Erzieher einzustellen. Ebenfalls große Bedeutung nimmt für die Sozialdemokratin nach eigenen Angaben der Bereich Bildung und Wissenschaft ein. "Ein durchlässiges Schulsystem ist wichtig", betonte sie. Die Wissenschaftspotenziale will sie in einem Science-Park gebündelt sehen. Deutlich verbessern müsse sich die Zusammenarbeit mit den Umlandkommunen. "Vielleicht ist es dabei auch gut, mal weibliches Verhandlungsgeschick einzubringen", bemerkte Grabe-Bolz mit einem Schmunzeln. Darüber hinaus macht sich die SPD-Herausforderin von Amtsinhaber Heinz-Peter Haumann (CDU) für eine unmittelbare Beteiligung von Bürgern an den politischen Willensbildungsprozessen in der Stadt stark.

Gießens SPD-Parteivorsitzender Gerhard Merz hatte zu Beginn des Parteitags harsche Kritik am amtierenden Verwaltungschef Haumann geübt. Dietlind Grabe-Bolz werde die Stadt um Längen besser führen als der Mann, der zur Zeit vorgibt, Oberbürgermeister zu sein. Der ehemalige Rathauschef Manfred Mutz bewertete es als einen großen Vorteil, dass Grabe-Bolz bei den Grünen, die mit CDU und FDP die Regierung in der Stadt stellen, ein großes Ansehen genieße.


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