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Gute Tipps zur Zeitumstellung
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Anzeigerlokal
am: Donnerstag, 23. Oktober 2008 um 21:45 - Gelesen: 4078 mal

Noch zweimal schlafen, dann werden die Tage wieder kürzer und die dunklen Abende länger. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr um drei Uhr eine Stunde zurückgestellt. Aus Sommer- wird Winterzeit. Auch wenn es nur 60 Minuten sind, die erst hinzukommen und ein halbes Jahr später wieder vom Tag abgezogen werden, geht das nicht spurlos am Körper vorbei, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt.

Prof. Richard Schulz, Leiter des Schlaflabors am Gießener Uni-Klinikum, erklärt die Hintergründe und gibt Tipps, wie den Folgen des menschlichen Eingriffs in die Jahreszeiten bereits im Vorfeld begegnet werden. "Letztendlich wirkt die Zeitumstellung wie ein Mini-Jetlag", sagt Prof. Richard Schulz. Als Leiter des Schlaflabors am Uni-Klinikum Gießen Marburg (Medizinische Klinik II, Prof. Werner Seeger) beschäftigt sich der Mediziner intensiv mit dem Thema Schlafstörungen. Müdigkeit und Konzentrationsstörungen könnten als Folgen auftreten. Davon betroffen sei aber nicht jedermann, wie er weiter erläutert. "Es gibt Leute, die sagen: Ich merke überhaupt nichts." Auf andere, vor allem ältere oder ganz junge Menschen, wiederum wirke sich die veränderte Uhrzeit aus, wenn auch nur eine zeitlang. "Es dauert in der Regel nicht länger als eine Woche, bis der Organismus sich an die umgestellte Zeit gewöhnt hat." Zumal sei die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit gut zu vertragen, denn da könne eine Stunde länger geschlafen werden. "Das kommt dem körpereigenen Rhythmus entgegen", so der Fachmann. Umgekehrt, bei dem Wechsel von der Winter- zur Sommerzeit im März, sei das problematischer, denn dann fehle dem Körper eine Stunde Schlaf. "Dadurch können in den Morgenstunden Konzentrationsstörungen auftreten." Diese führten nachweisbar auch zu einer vermehrten Zahl an Verkehrsunfällen. Eine Abschaffung der Zeitumstellung hält er aus medizinischer Sicht jedoch nicht für notwendig: "Das ist ja keine Schlafstörung, die die Betroffenen chronisch begleitet."

In diesem Zusammenhang hat eine von der DAK in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage mit 1000 Menschen über 18 Jahren interessante Ergebnisse hervorgebracht. Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) empfindet den Aufbruch zur kalendarisch verordneten Zeitenwende ins Trübe und Triste als überflüssig und befürwortet die Abschaffung der Prozedur. Nahezu ein Drittel (29 Prozent), vor allem die Jüngeren, können sich nicht merken, wann und wie die Uhren umgestellt werden. Die Zeitumstellung im Frühjahr und Herbst bringt darüber hinaus den Schlafrhythmus vieler Menschen durcheinander. Jeder Fünfte gibt an, sich danach müde und schlapp zu fühlen. 13 Prozent schlafen schlechter als sonst. Gereizt sind nach der Zeitumstellung etwa acht Prozent der Umfrageteilnehmer und sechs Prozent können sich schlecht konzentrieren. Etwa drei Prozent der befragten Erwerbstätigen kommen sogar zu spät zur Arbeit.

Laut Schlafforscher Prof. Richard Schulz ist es sinnvoll, bereits vor der Umstellung der Uhr von Sommer- auf Winterzeit relativ lange aufzubleiben. "Dann wird sie sich nicht so stark auswirken", erklärt er. Ansonsten empfiehlt der Experte das, was er generell zu einer gesunden Schlafhygiene rät: Alles meiden, was sich negativ auf den Schlafrhythmus auswirkt. Dazu gehören Alkohol, Koffein, Nikotin und übermäßiges Essen vor dem Zubettgehen.


Kommentare (1)Add Comment
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geschrieben von Reiner Wisker, Oktober 24, 2008
Zeitumstellung, überflüssig wie ein Kropf
Ich persönlich halte die alljährlich zweimalige Zeitumstellung, wie in der Überschrift schon gesagt, so überflüssig wie ein Kropf.
Das, was sie bringen soll, nämlich Energieeinsparung, bezweifele ich. Die Kosten für die Umstellung sind jedes mal enorm. Zahlen kann ich leider nicht nennen, da sie begreiflicherweise nicht publik gemacht werden.
Wie in dem vorstehenden Artikel schon angeführt, denken laut FORSA-Umfrage 54 % der Befragten genauso wie ich.
Genauso wie ich haben auch eine Menge anderer Leute gesundheitliche Probleme noch Tage nach dem Umstellen der Uhr.
In der Hoffnung, dass man mit diesem Unsinn bald aufhören wird, verbleibe ich Euer
Reiner Wisker

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