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Chef des Rechenzentrums: Wir verkaufen keine Daten!
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Anzeigerlokal
am: Donnerstag, 23. Oktober 2008 um 14:11 - Gelesen: 4031 mal

"Es sollte endlich Schluss sein mit der Mär, wir würden Daten verkaufen. Im Gegenteil setzen wir erhebliche Kapazitäten ein, um jeden Datenklau zu verhindern." Nach den Datenpannen etwa bei der Telekom betont der Geschäftsführer des Gießener kommunalen Rechenzentrums ekom21, Bertram Huke, welche großen Anstrengungen unternommen würden, damit der gewaltige Datenbestand etwa der Meldebehörden unangetastet bleibt.

"Ein Verkauf an irgendwelche Firmen steht in keiner Weise überhaupt nur zur Debatte. Uns ist genau vorgeschrieben, wie wir mit unseren Beständen umzugehen haben. Auch der Datenaustausch unter Behörden ist genau geregelt." Viel schwieriger sei es, den Datenbestand vor den rund 50 000 Angriffen zu schützen, die im Jahr auf die ekom gefahren würden, meint Huke weiter. Immer wieder komme es vor, dass Hacker Schwachstellen suchten. Ursache sei aber in vielen Fällen kriminelle Energie, um mit dem Verkauf von sensiblen Daten Geld zu machen. Eine dritte Gefahrenquelle seien technische Fehler, die es auszuschalten gelte. Natürlich sei menschliches Versagen denkbar, aber auch hier griffen viele Kontrollmechanismen. Doch das alles reicht ihm noch nicht. In regelmäßigen Abständen werden hoch qualifizierte Firmen, die dem rasanten technischen Fortschritt Rechnung tragen, damit beauftragt, den Versuch zu unternehmen, in das System einzudringen. So sollen möglichst alle Eventualitäten berücksichtigt sein.

Immerhin sind es rund 400 der 426 Kommunen in Hessen und alle 21 Landkreise, die von der ekom bedient werden. Momentan bindet hier die Umstellung der kommunalen Haushalte auf eine betriebswirtschaftliche Buchführung (Doppik) alle Kräfte in dem Unternehmen, obwohl das Tagesgeschäft ganz normal weiter laufen muss. Da muss zum Beispiel der Polizei Auskunft gegeben werden, wenn es um den Aufenthalt gesuchter Personen geht. Das soll auch bundesweit funktionieren über "Zema", eine zentrale Meldeauskunft. Doch es gib noch ganz andere Fälle, in denen Behörden Daten austauschen. Wenn es zum Beispiel um die Benachrichtigung einer bestimmten Altersgruppe geht, der Krebsvorsorge empfohlen werden soll, werden Auskünfte an Ministerien weitergegeben. Da wird eine Kontrolle ermöglicht, ob Eltern mit ihren Kindern zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Das hat etwas damit zu tun, dass Fälle von Kindesmisshandlung so leichter aufgedeckt werden können. Ein großer Kunde ist die Gebühreneinzugszentrale (GEZ). "All diese Auskünfte sind gesetzlich geregelt. Wir bewegen uns in einem engen Rahmen, dürfen an einzelne Institutionen nur bestimmte Bereiche eines Datenpaketes, das von jedem Bürger vorliegt, weiter geben." Ein großes Geschäft ist das für Huke nicht, denn "meist bewegen sich die Gebühren in Höhe der Kosten für Briefmarken". "Doch es gibt noch eine Institution, der wir gesetzlich geregelte Auskünfte geben dürfen: die Parteien." Das habe etwas mit Seniorenbriefen oder Informationen an Jungwähler zu tun.


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