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Alte Gas-Sonderverträge behalten...
Main-Kinzig-Kreis - Gelnhausen
Geschrieben von: Dr. Carsten Kettner
am: Mittwoch, 22. Juni 2011 um 07:28 - Gelesen: 8324 mal
... dies raten die Energieverbraucher Main-Kinzig.

Nach Aussage des zweiten Geschäftsführers der Main-Kinzig-Gas, Bernhard Vogt, haben noch ca. 30 Prozent der Kunden die alten Sonderverträge 230, 249 und folgende. Dies sind genau jene Verträge, die nach wie vor die vom OLG Frankfurt verworfene Preisgleitklausel beinhalten, und die die MKG nun schleunigst loswerden will. Allerdings will das Unternehmen nicht die Kunden loswerden, sondern sie nur in einen neuen Vertrag lotsen. Für die Energieverbraucher ist das der durchsichtige Versuch, Verträge mit einer rechtswidrigen Preisänderungsklausel möglichst geräuschlos aus der Welt zu schaffen.

Hintergrund: Jegliche auf dieser Preisgleitklausel basierenden Preiserhöhungen sind hinfällig, und der Kunde kann auf die bisher gezahlten Arbeitspreise verweisen. Das bedeutet insbesondere bei der Jahresverbrauchsabrechnung, Augen auf zu halten und die Abrechnung weiterhin entsprechend zu kürzen.

Eine automatische Umstellung auf den neuen Tarif MaxiSpar gibt es nicht; ein neuer Vertrag wird nur durch die Unterschrift des Kunden wirksam. Die MKG wird jedoch versuchen, diesen Kunden den neuen Tarif, der auf den ersten Blick günstig erscheint, schmackhaft zu machen. Geht der Kunde darauf nicht ein und stellt sich „tot“, bleibt dem Unternehmen nur, diese Verträge über Änderungskündigungen loszuwerden. In diesem Falle würde der Kunde in die teure Ersatzversorgung fallen. Der Verbraucher sollte dann die Gelegenheit nutzen sich einen anderen Versorger zu suchen. Diesen Weg sind mittlerweile über 2300 Kunden gegangen.

Die jüngste Verlautbarung des Gasversorgers hat jedoch noch einen weiteren unangenehmen Beigeschmack:Die schon lange von denEnergieverbrauchern argwöhnte Übernahme der MKG durch die Mainova scheint sich zu manifestieren. Bisher repräsentierte Geschäftsführer Rudolf Benthele das Unternehmen, nun aber schiebt sich der von der Mainova eingesetzte zweite Geschäftsführer Bernhard Vogt mehr und mehr in den Vordergrund, lustigerweise so, daß es Benthele nicht merkt. Von der Pressemeldung in der FAZ voriger Woche zu den Altverträgen wußte Benthele nichts. Damit scheint der Versorger noch weitere Probleme zu haben neben massivem Kundenverlust aufgrund unseriöser Preispolitik, mangelnde Kundenfreundlichkeit und Arroganz sowie einige hundert Verbraucher, die Rückforderungsklagen gegen das Unternehmen eingereicht haben.



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