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Tag der Milch - Lügen über Drüsensekrete
Main-Kinzig-Kreis - Bad Orb
Geschrieben von: Achim Stößer
am: Dienstag, 31. Mai 2011 um 19:33 - Gelesen: 9955 mal
Am 1. Juni ist der"Tag der Milch", auchWeltmilchtagoderInternationaler Tag der Milchgenannt. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde er vom internationalen Verband der Milchwirtschaft eingeführt, um vor allemKinder und Elternbezüglich der angeblichen Vorteile des Konsums von Drüsensekreten anderer Spezies zu indoktrinieren. Mittlerweile wird dieser Tag wie auch andereTierausbeutungspropagandatagevon Antispeziesisten genutzt, um über die tatsächlichen Hintergründe dieser und anderer Formen von Unveganismus aufzuklären.

Die Tierausbeutungsindustrie versucht, um - auch ethische - Bedenken aus dem Weg zu räumen, dem "weißen Blut" ein gesundes Image zu verpassen. "Auf zahlreichen Veranstaltungen können Jung und Alt die positive Wirkung von Milch erleben und Milchprodukte als wichtige Bausteine für eine bedarfsgerechte Ernährung entdecken [...]. Mit dem regelmäßigem Konsum dieser Produkte können Kinder genauso wie Erwachsene auf schmackhafte Weise aktiv etwas für ihr Wohlbefinden sowie für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit tun. Insbesondere beim Frühstück und in den Schulpausen sollten Milch und Milchprodukte daher ständige Begleiter unserer Kinder sein. Deswegen setze ich mich dafür ein, den Verbrauch von Schulmilch in Deutschland zu steigern", äußert verantwortungslos die angeblich auch für "Verbraucherschutz" zuständige Landwirtschaftspropagandaministerin Ilse Aigner aus diesem Anlass.Dabei unterschlägt sie, dass durch Konsum von Tiermilch (und anderen Tierprodukten, vor allem Leichenteile und Vogeleier) in Wahrheit das Risikozahlreicher Krankheitensignifikant steigt; und keineswegs nur so vergleichsweise harmloser wie leicht zu behandelnder Vitaminmangel, Fußpilz, Laktoseintoleranz oder Schnupfen, sondern tödliche kardiovaskuläre Erkrankungen (Todesursache bei jedem zweiten Menschen in Deutschland) oder Krebs oder aktuell EHEC (ob die fäkal-orale Infektion dabei wie üblich über Rohmilch oder "Hackfleisch" oder eben ausnahmsweise über gülleverseuchte Gurken erfolgt, ist dabei irrelevant, in einerveganen Gesellschaftgäbe es dieses Problem nicht). Ebenso, dass Unveganismus haupt- oder zumindest mitverantwortlich ist für Welthunger (80% der Weltsoja- und 50% der Weltgetreideernte werden "verfüttert" und somit zum großen Teil umgewandelt in Gülle),Klimaveränderungen(450 Kilogramm CO2pro Person und Jahr allein durch Konsum von Milch und Käse) und sogar dieAuswirkungen von Tsunamis.

Gefangengehaltene RinderDoch der entscheidende Punkt ist, dass für die Produktion von Kuhmilch Kühe und Kälber durch Qualzüchtung und Gefangenschaft zwangsläufig leiden und ermordet werden (unabhängig von der Art der Gefangenhaltung, ob die Milch nun als "bio" oder "fair" fehletikettiert wird). Die Kühe werden, wenn die "Milchleistung" von vielen tausend Kilogramm pro Jahr nachlässt - nur einen Bruchteil davon würde eine nicht qualgezüchtete Kuh zum Stillen produzieren -, nach etwa vier Jahren getötet. Die Kälber bereits nach wenigen Monaten. Diese werden jedes Jahr geboren - denn ohne Schwangerschaft keine Laktation - und nur ein Bruchteil von ihnen wird "benötigt", um ihre ermordeten Mütter zu ersetzen.

Entsprechendes gilt nicht nur für Rinder-, sondern auch für Ziegen-, Schafs-, Kamelmilch usw. - aber eben nicht für die zahllosen veganen Alternativen wieSojamilch, Reismilch, Hafermilch, Dinkelmilch, Mandelmichetc.

Gefangengehaltene RinderAuch Vegetarier, die in der Regel sogar überdurchschnittlich viel Tiermilch oder Tiermilchprodukte konsumieren, um die vermeintlich fehlenden Leichenteile zu kompensieren, sind wie alle Unveganer dafür verantwortlich.

Um der in diesem Jahr wohl wieder am "Tag der Milch" auch von der Bauernhofberichterstattung in den Medien kolportierten Propaganda Fakten über die Hintergründe des subventionierten Sekrets - und ethisch verantwortliches Verhalten - entgegenzusetzen, verweist die Tierrechtsinitiative Maqi auf ihre Websites zum Thema:vegetarier-sind-moerder.de,tierrechtsbilder.deund weitere. "Dort gibt es nicht nur Rezepte fürSchmorgurkenoderGurkensuppe, auch wenn das das einzige sein dürfte, was viele derzeit am Veganismus und der wiederaufgewärmten Frage 'Was kann man denn dann überhaupt noch essen?' interessiert", so Achim Stößer von Maqi.
Kommentare (8)Add Comment
Dr. Carsten Kettner
geschrieben von Dr. Carsten Kettner, Juni 01, 2011
...
Aua, welch Sektierertum.
Vielleicht sollte man das Essen ganz einstellen? Tomaten und Gurken sollen zur Zeit auch nicht ganz oben auf dem Speisezettel von uns Allesfressern stehen....
Bernd Kirchhübel
geschrieben von Bernd Kirchhübel, Juni 01, 2011
...
Wirklich ein beeindruckedes Bild der Gurkensuppe.

Da bekommt man ja Augen-EHEC.
Go Vegan, wenig bewertet [Anzeigen]
Dr. Carsten Kettner
geschrieben von Dr. Carsten Kettner, Juni 03, 2011
Jedem Tierchen sein Plaisierchen...
....Sie schreiben, als Veganer habe es man nicht leicht in Deutschland.
Wieso eigentlich? Wenn ich mir das Überangebot an Waren in den heimischen Supermärkten zu jeder Saison anschaue, hat man es als Veganer durchaus leicht in Deutschland.

Sie machen es sich jedoch genau in dem Moment sehr schwer, in dem Sie versuchen mit missionarischem Eifer Ihre Mitmenschen davon zu überzeugen, daß der Allesfresser Mensch, der er schon seit 100000en von Jahren ist, besser leben würde, wenn er ausschließlich auf Pflanzliches zurückgreift.
In diesen Momementen müssen Sie auch mit entsprechenden Kommentaren leben. Verzichten Sie ruhig auf Tierprodukte, essen Sie die Obst- und Gemüsestände leer - es sei Ihnen gegönnt, aber bitte bleiben Sie mit dem Unsinn des Antitierprodukte-Eiferers unter Ihresgleichen.

Über die Folgen von Massentierhaltung und industrialisierter Nahrungsproduktion aus tierischer Quelle kann man sich jederzeit trefflich austauschen - bitte aber auch über die Folgen industrialisierter Obst- und Gemüsekulturen. Hier kommen sich Veganer und sich "normal" Ernährende sehr schnell näher.
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Dr. Carsten Kettner
geschrieben von Dr. Carsten Kettner, Juni 06, 2011
Falsche Frage
Seit wann verursachen Gurken und Tomaten Darmkeime?


Diese Frage ist schon falsch. Gurken und Tomaten verursachen keine Darmkeime, abgesehen davon, daß E. coli ubiquitär (also überall zu finden ist). Die Frage ist vielmehr, was hat EHEC auf spanischen Gurken bpsw. zu suchen? Oder auf Tomaten?
Oder auf Sprossen? Wie kommt die Bakterien dorthin?

Und natürlich verzichten die Brötchenschmierer nun auf auf jegliches Grüne zwischen den Belägen. Das ist reiner Existenzkampf, denn sollte sich aus irgendwelchen Gründen ein Krankheitsfall zum Bäcker HuberMeierSchmidt zurück verfolgen lassen, kann der seinen Laden dicht machen. Also nicht absurd, sondern logische Konsequenz.
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