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Niddertal u. Hillersbachtal Stauseetour
Wetteraukreis - Hirzenhain
Geschrieben von: Adolf Zeisberger Vogelsberger Höhen Club e.V.Zweigverein Hirzenhain
am: Samstag, 26. Februar 2011 um 13:52 - Gelesen: 8999 mal
Zu den Staubecken von Nidder und Hillersbach
Unter dem Motto: „ Wasserkraft von Nidder und Hillersbach,“ wanderten die Freunde des Vogelsberger Höhen Club Hirzenhain unter Führung von Adolf Zeisberger zu den Staubecken im Niddertal ins Hillersbachtal. Hier erhielten die Wanderteilnehmer einige Erklärungen zu dem Entstehen der Rückhaltebecken. Im Jahre 1920 entstanden Pläne auf Betreiben des Forstmeisters Dr. Weber, der dem hessischen Landtag angehörte, wie die Wasserkraft von Nidder, Mühlbach und Hillersbach zur Erzeugung von Elektrizität genutzt werden könnte. Berechnungen ergaben, das diese Leistung von 700 PS ausreiche ein Gebiet von ca. 30 Kilometer im Umkreis, mit etwa 20.000 Seelen, mit Strom, d.h. mit Licht und Kraft zu versorgen. Im Februar 1921 beschließt der hessische Provinzialtag die Ausführung des Projektes und genehmigt 10 Millionen Mark. In der etwa zweijährigen Bauzeit waren ca. 400 Arbeiter, viele Fuhrleute mit Wagen und Gespann aus der Umgebung beim Materialtransport beschäftigt. Bereits am 16.Juni 1923 wird das Kraftwerk in Lißberg seiner Bestimmung über-geben.
Das Staubecken im Niddertal in Hirzenhain mit ca. 43.000 cbm Nutzinhalt hat eine Stau-mauer von 6 Meter Höhe und eine Länge von 82,5 Meter. 162.000 cbm Nutzinhalt hat das Staubecken im Hillersbachtal. Diese Staumauer ist 6,5 Meter Hoch und 110 Meter lang.
Beide Staubecken sind mit einem unterirdischen Kanal von 700 Meter Länge verbunden und befinden sich auf gleicher Meereshöhe. Vom Staubecken in Hirzenhain läuft entlang der Bundesstrasse ein unterirdischer Kanal, etwa 3 Kilometer, zum Wasserschloß oberhalb Lißberg. Ab hier fällt das Wasser in einem sogenannten Triebrohr von 1,2 Meter Durchmesser aus 64 Meter Höhe auf die Turbinen die die Generatoren antreiben. Die Wandertour führte vom Hillersbachtal, über ein Teilstück der Bonifatiusroute, zurück nach Hirzenhain in die ehemalige Bürgerhaus Gastätte zu Tee mit Rum und Kräppel.



Bild: An der Hillersbach-Staumauer

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