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Edgar Müller gegen den Forrest Gump von Grünberg?
Kreis Gießen - Grünberg
Geschrieben von: Anzeigerlokal
am: Freitag, 17. Oktober 2008 um 11:52 - Gelesen: 9880 mal


Zu den Gästen, die Thomas Siek, der Vorsitzende der Gallusmarktkommission, gestern im voll besetzten Festzelt auf der Käswiese zum Frühschoppen des 528. Gallusmarkts begrüßte, gehörten auch wieder ehemalige Grünberger, die von weither in die alte Heimat gekommen waren, und Gäste aus der Partnerstadt Mragowo.

Dass die Besucher sich sicher fühlen durften, dafür sorgten die Internationalen Verbindungen der Polizeistation Grünberg. Zusätzlich zu deren Vertretern waren 30 Polizisten aus drei Ländern (Großbritannien, Polen und USA) im Zelt. Märtfraa Doris Vogler-Hahn bestand beim ersten Auftritt in dieser Funktion bei einem Frühschoppen, sie sei "ziemlich aufgeregt" und wünschte den Besuchern im Zelt: "Ich hoffe, dass es euch auch morgen noch so gut geht wie heute".

Oberwurzelbürger und Bürgermeister Frank Ide präsentierte eine ganze Reihe von Gallusmartktlöffeln von Giro und demonstrierte, dass sie über die Jahre immer länger geworden sind. An Giro überreichte Ide dann einen überdimensionalen Gallusmarktlöffel, wie er wohl 2016 aussehen würde mit dem Auftrag, ihn bis zum 529. Gallusmarkt zu bemalen. Giro bekannte, er habe seinen ersten Gallmärtslöffel schon 1964 bemalt, ein schönes junges Mädchen war das Motiv. Die Löffel des Jahres 1908 verkaufte er im Festzelt mit zwei Assistentinnen, Maike und Kathy, die sich auf ihren T-Shirt als "Löffelluder" des Gallusmarkts zu erkennen gaben.

Seine beiden Helferinnen bezeichnete Giro als Grund, warum er immer noch seine Gallmärtslöffel bemalt: "Die Mädchen werden jedes Jahr schöner und jünger". Frank Ide nahm auch die erste Ehrung des Tages vor. Zum Gallmärtsdäppler 2008 wurde Friedel Hedrich, seines Zeichens Stadtführer und Betreuer des Stadtarchivs, ernannt. Der Geehrte versprach, ?so Gott will³ in beiden Funktionen auch weiter tätig zu sein.

Bürstmeister Gerd Lippert überbrückte die Zeit zwischen der Begrüßung zahlreicher besonderer, weit angereister und Ehrengäste und der Bürstzeremonie mit einem Feuerwerk von Scherzen und rechnete Bürgermeister Frank Ide vor, wie er im Alleingang die Haushaltssituation der Stadt drastisch verbessern könnte.

Beim Sponsorenlauf für die neue Kunststoffbahn des Waldstadion hatte Ide 15 Runden geschafft und damit 6750 Euro für den guten Zweck erlaufen. Das könnte der Rathauschef doch jeden Morgen vor Dienstbeginn wiederholen, meinte der Bürstmeister. Bei 240 Arbeitstagen im Jahr würde Ide dann, selbst wenn man 40 Urlaubs- und Krankheitstage abzieht, immerhin 1,35 Millionen Euro in die Stadtkasse fließen lassen: "Und das, bevor er überhaupt mit seiner Arbeit anfängt".

Im Anspielung auf den Titelhelden des Films Forrest Gump, dessen Qualitäten vor allem läuferischer Natur sind, bezeichnete der Bürstmeister den Bürgermeister als "Forrest Gump von Grünberg". Der im kommenden Jahr bevorstehenden Bürgermeisterwahl schrieb Lippert es zu, dass nicht der komplette Magistrat, sondern nur ein Teil mit von Kindern eigens gebastelten Laternen am Laternenumzug anlässlich der Eröffnung des Gallusmarkts am Dienstagabend teilgenommen hatte. Deshalb sei allerdings auch nur einem Teil des Magistrats ein Licht aufgegangen.

Als Gegenkandidaten gegen Frank Ide wünschte Gerd Lippert sich für 2009 den als Gast im Zelt anwesenden Gebietsverkaufsleiter der Licher Privatbrauerei, Edgar Müller. Frank Ide war zum Bürgermeister gewählt worden, nachdem er Gratis-Brötchen vor jeder Grünberger Haustür hatte deponieren lassen. Edgar Müller könnte das doch mit Sechserpacks Licher Bier nach machen, schlug der Bürstmeister vor. Die letzte Ehrung beim Frühschoppen galt gestern dann Musikdirektor Helmut Buß, dem langjährigen Dirigenten des Musikvereins Grünberg, der für seine Verdienste um den Gallusmarkt ausgezeichnet wurde.






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