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Sechs neue Messdiener in St. Peter Gelnhausen
Main-Kinzig-Kreis - Gelnhausen
Geschrieben von: Dieter Klumb Kath. Kirchengemeinde St. Peter
am: Sonntag, 21. November 2010 um 12:43 - Gelesen: 6056 mal

Gelnhausen. Sie halten liturgische Bücher, helfen bei der Gabenbereitung oder schwenken das Weihrauchfass: Messdiener - auch Ministranten (Minis) genannt – assistieren dem Priester oder dem Diakon am Altar. Während eines festlichen Familiengottesdienstes in der katholische Kirchengemeinde St. Peter Gelnhausen wurden am Christkönigsonntag sechs neue Ministranten in ihren Dienst eingeführt. Während des Gottesdienstes mit Pfarrer Monsignore Hans Höfler konnten Paul Nabert, Irmeli Nix, Marion Micksch, Lynn Michl, Barbara Schaal und Cinzia Marino gleich beweisen, dass sie gut auf ihr wichtiges Amt vorbereitet wurden.

Das Amt des Messdieners geht auf den Dienst der Akolythen (Altardiener) zurück, der bereits im 3. Jahrhundert als Helfer des Priesters Aufgaben im Gottesdienst übernahm. Im 8. Jahrhundert vertraten die Messdiener ihre Gemeinde bei so genannten „Privatmessen“. Diese Messen kamen auf, weil es damals sehr viele Priester gab. Viele feierten regelmäßig Gottesdienste ohne die Gemeinde, ein Altardiener musste jedoch anwesend sein.

Nach einiger Zeit nahmen Ministranten dann auch in den Gemeindemessen Aufgaben wahr. Zum Altardienst waren nur Jungen zugelassen, die sich auf den Beruf des Priesters vorbereiteten. Über verschiedene Weihestufen wie Subdiakon und Diakon qualifizierten sie sich zum Priester.

Vom 13. Jahrhundert bis in die 1940er Jahre durften daher offiziell nur Geistliche den Dienst am Altar ausüben, obwohl es in den Gemeinden oft anders gehandhabt wurde. Papst Pius XII. sprach 1947 erstmals von Ministranten, die nicht zum Klerikerstand gehörten. Weil der Ministrantendienst lange mit der Klerikerausbildung verknüpft war, war der Dienst bis in die 70er Jahre männlichen Katholiken vorbehalten. Seit 1994 dürfen Bischöfe auch Frauen zum Altardienst zulassen.

Die Voraussetzungen für Ministranten sind je nach Gemeinde unterschiedlich. In einigen Pfarreien gibt es nach wie vor nur männliche Messdiener, in St. Peter assistieren mittlerweile mehr Mädchen am Altar. Alle Ministranten müssen getauft sein und die erste Kommunion empfangen haben.


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