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VHC wandert im "Hohen Venn" Belgien
Wetteraukreis - Hirzenhain
Geschrieben von: Adolf Zeisberger Vogelsberger Höhen Club e.V.Zweigverein Hirzenhain
am: Freitag, 15. Oktober 2010 um 15:03 - Gelesen: 10687 mal
Auf idyllischen Wanderwegen der Natur nahe sein !
Wanderwoche des VHC Hirzenhain im Naturpark „Hohes Venn“
Eine erlebnisreiche Wanderwoche bot der Vogelsberger Höhen Club Zweigverein Hirzenhain seinen Mitgliedern und Wanderfreunden im Naturpark Hohes Venn und den Ardennen in Belgien. Unter Leitung und Führung ihrer Vereinsmitglieder Rolf und Christine Schupp wurde ein schöner Teil des Naturparks bei vier Wanderungen den Teilnehmern nahe gebracht. Bereits bei der Fahrt mit Privatautos zum „Haus Tiefenbach“, einem vier Sterne Hotel in Büllingen/ Belgien, der Ort liegt am Rande vom Hohen Venn auf 562 Meter, war die Fahrt durch die Eifel erlebnisreich.
Ziel des ersten Wandertags war die Moore - und Heidelandschaft des Venn. Unter Leitung eines kompetenten Naturparführers wanderte die Gruppe, ausgehend vom Naturparkzentrum Botrange, durch die weite Heidelandschaft. Dank der Erzählungen und Erklärungen des Wanderführers erfuhren die Wanderer dass der Naturpark Hohes Venn-Eifel aus einem belgischen und einem deutschen Teil besteht, eine gesamt Fläche von 200 000 ha umfast, davon 70 000ha in Belgien und das größte Naturschutzgebiet Belgiens ist. Diese einzigartige offene Heidelandschaft entstand im Mittelalter durch landwirtschaftliche Nutzung, das Hochmoor vor etwa 9000 Jahren. Das Hochtorfmoor ist eine in Westeuropa sehr selten anzutreffenden Landschaft. Viele bedrohte Pflanzen und Tierarten haben hier ein zu Hause. Hier lebt auch noch der Birkhahn, welcher zum Emblem des Naturparks geworden ist. Das gemeinhin als „Hohes Venn „bezeichnete Gebiet wird begrenzt durch ein von den Städten Malmedy, Spa, Eupen und Monschau (BRD) gebildetes Viereck. Dieses, mit 30 000 ha großes Gebiet, stellt zweifellos eine der urwüchsigsten Landschaften in Eifel und Ardennen dar. Durch das raue Klima dieses Gebietes mit den starken Niederschlägen, den langen und kalten Wintern, konnten zahlreiche sehr seltene Pflanzenarten Nordeuropas erhalten bleiben. Vier große Stauseen befinden sich in dem Gebiet. Ausgehend vom Hotel unternahmen die Wanderer unter Führung von Rolf Schupp eine 18 Kilometer lange Tour rund um einen der vier Stauseen, den Bütgenbach Stausee. An den zwei folgenden Tagen stand selbstverständlich wandern auf dem Programm. Die erste Tour führte in den deutsch - belgischen Grenzwald zu einem Naturdenkmal „Weisser Stein“ und weiter zu einer Waldarbeiterhütte. Hier wartete bereits unser Gastwirt und Hotelier mit heißer Gulaschsuppe und kühlen Getränken auf die Wanderer. Alle ließen es sich schmecken, bevor zu den Autos weiter gewandert wurde. Zu der letzten Wanderung in den Ardennen ging es zunächst mit den Autos zum Signal de Botrange beim Infocenter des Naturparks. Hier wurden die Wanderer bereits vom Naturparkführer zu der dreizehn Kilometer langen Schluchten -und Höhenwanderung durch ein landschaftlich wunderschönes Wandergebiet des Hohen Venn erwartet. Am letzten Abend wurde nochmals Rückschau gehalten auf die Wanderzeit im Hohen Venn. Bei den Wanderungen wurde eine Gesamtstrecke von 55 Kilometer erwandert. Ein herzlicher Dank ging auch an die Organisatoren Christel und Rolf Schupp. Ein Teil der Gruppe unternahm vor der Heimfahrt noch einen Stadtbummel in Monschau einer bemerkenswerten Stadt im Grenzgebiet Belgien Deutschland. Voller schöner Eindrücke und Erinnerungen an Belgien wurde dann die Heimreise angetreten.


Wandergruppe vor der Waldarbeiterhütte


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