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Ein Sonntagsausflug zur Eichelbachtalsperre
Wetteraukreis - Nidda
Geschrieben von: Bernd Schröder
am: Samstag, 07. August 2010 um 07:44 - Gelesen: 10063 mal
Seit Baubeginn im September vergangenen Jahres ist der Bau der Eichelbachtalsperre sehr weit gediehen. Die Sperre des Tales wird durch einen Damm, der teilweise als Massivbau ausgeführt ist, oberhalb des Niddaer Ortsteiles Eichelsdorf errichtet. Direkt hinter der alten „Fuhrbrücke“, die den Bach von der Kreisstrasse ins liebliche Tal quert, entsteht der Staudamm des Eichelbaches. Als ein Teil von verschiedenen Schutzmaßnahmen, die die Stadt Nidda gegen so genannte Jahrhunderthochwasser durchführt, ist das „Bollwerk“ auf der Anzeigetafel behördlich ausgeschrieben.

Demjenigen Autowanderer, der immer gern die Fahrt durch das bezaubernde Eichelbachtal genossen hatte, ist die Strecke zwischen Eichelsdorf und Schottens Ortsteil Eichelsachsen seit fast einem Jahr verboten. Umso mehr wird man sich erstaunen, hat man das Tal lange nicht gesehen, was sich dort alles getan hat. Dem Natur- oder dem Wanderfreund wird beim ersten Anblick der „groben Bautechnik“ vielleicht das Herz stehen bleiben. Andererseits kann es den technisch interessierten Besucher faszinieren, wie sich das neue Rückhaltebecken entwickelt.

Kenner des Eichelbachtales mögen sich hinterfragen, ob man solch einen Aufwand an Technik wirklich benötigt hätte? Wird doch nicht nur ein Damm errichtet, sondern gleichzeitig muss die Kreisstrasse 204 um den Damm herumgeführt werden. Das geschieht dadurch, dass sie aus dem Talgrund in den steilen Hang, dem so genannten Eichköppel, umgeleitet wird. Insidern ist der Eichköppel bekannt als Naturschutz- und Wandergebiet. Dieses Biotop wird auch von den Wanderwegen „Vulkanring“ und der „Naturtour“ durchlaufen. Viele Magerrasenflächen und Schlehenhecken befinden sich dort. Einen Teil der Hecken in Randlage mussten dem Straßenbau geopfert werden.

Egal welchen Eindruck man davon haben mag, der Besuch des Bauwerkes als Kurzausflug am Sonntagnachmittag kann sich trotzdem lohnen. Die Baustelle ist zwar abgeriegelt, doch lässt es dem Ausflügler zu,die umgeleitete neue Straße zu begehen, um die Höhe der Dammkrone zu erklimmen. Hier hat man einen guten Überblick und es lassen sich viele Eindrücke sammeln. Fotografen können Schnappschüsse machen. Technikfans können sich über den Baufortgang und die Ausführung informieren. Man kann sich vorstellen, wie es aussehen mag, wenn der Stausee wirklich einmal voll sein wird. Und nicht zuletzt dürfen Nostalgiker davon träumen, wie schön das Tal doch vorher gewesen sei.

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Aktualisiert ( Samstag, 07. August 2010 um 08:10 )
 
 
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