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Ein König erobert Lahnaue zurück
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Anzeigerlokal
am: Montag, 13. Oktober 2008 um 11:48 - Gelesen: 4550 mal
Es kommt einer kleinen Sensation gleich: Fünf Männchen des weltweit vom Aussterben bedrohten Wachtelkönigs konnten in den vergangenen Monaten im Vogelschutzgebiet "Lahnaue zwischen Atzbach und Gießen" nachgewiesen werden. Dies teilt die Obere Naturschutzbehörde beim Gießener Regierungspräsidium (RP) jetzt mit. Mathias Korn, Ornithologe und Vogelschutzbeauftragter der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz, erfasste im Auftrag des Landes Hessen verschiedene Brutvögel und stellt fest: ?Mindestens drei Wachtelkönig-Paare konnten in der deckungsreichen Vegetation am Lahnufer ihre Jungen großziehen.³ Ausschlaggebend für diesen Erfolg sei die Beruhigung der Wiesenbereiche, sagt der Experte. Ursprünglich wollten die Behörden mit dem Projekt die Kiebitzbruten schützen, als angenehmer Nebeneffekt stellt sich nun heraus, dass auch die in Hessen akut vom Aussterben bedrohten Wachtelkönige davon profitierten. Um Störungen durch den Menschen zu minimieren, hatte man seit Ende April den zentralen Wiesenbereich mit Schildern markiert, die die Bevölkerung aufrufen, das Gebiet in der Brutsaison nicht zu betreten. Fünf Landwirte erhielten als Ausgleich für festgelegte Nutzungsbeschränkungen, zum Beispiel für den Verzicht auf Bewirtschaftung, Beihilfen. Kerstin Roth, Sachbearbeiterin im Dezernat für Schutzgebiete beim Gießener RP sagt, dass sich vor allem Dank der Landwirte und Spaziergänger, die sich in vorbildlicher Weise an die Empfehlungen auf den Schildern halten, dieses positive Ergebnis vermelden ließe. Das Vogelschutzgebiet "Lahnaue zwischen Atzbach und Gießen" hat sich mit dem Projekt als eines der wichtigsten Brutgebiete für Wachtelkönige in Hessen etabliert, heißt es aus dem Regierungspräsidium. Von dort erhofft man sich jetzt, dass die Bürger sich auch zukünftig umsichtig verhalten, ausschließlich die ausgewiesenen Wege nutzen und vor allem ihre Hunde an die Leine nehmen. Denn auch als Rastgebiet für schützenswerte Vögel, wie Kraniche oder Gänse, deren Zugzeit in Kürze beginnt, habe das weitläufige Auengebiet eine hohe Bedeutung.

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