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Emotionen nebst Sozialkritik
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Anzeigerlokal
am: Montag, 13. Oktober 2008 um 11:37 - Gelesen: 3926 mal
"So soll es sein, so kann es bleiben, alles passt perfekt zusammen". Die Zeilen aus ihrem Hit "Soll soll es bleiben" haben beim Konzert des Berliner Pop-Projektes "Ich + Ich" in der Hessenhalle auf die vorhandene Stimmung gepasst. Denn das mit 3600 Fans ausverkaufte Konzert entpuppte sich als eine von Musikern und Publikum gleichermaßen gefeierte Hymne an Liebe, Hoffnung und Glückseligkeit. Auslöser war natürlich das charismatische Auftreten von "Ich + Ich"-Sänger Adel Tawil, der mit seiner einfühlsamen und ausdrucksstarken Stimme die melancholischen Balladen und mitunter mitreißenden Hitnummern anstimmte und die Zuhörer so in seinen Bann zog. Zwar fehlte bekannter Weise die zweite Hälfte des Duos, Annette Humpe, an der Seite des 30-Jährigen, doch wurde er von einer fünfköpfigen Band und zwei Background-Sängern unterstützt. Andererseits war die Euphorie der Fans teilweise nicht zu bremsen. Sie klatschten und sangen vor allem die dargebotenen Hits des Debütalbums "Ich + Ich" und der aktuellen zweiten Platte "Vom selben Stern" des Popduos mit. Erkennbar war auch die altersmäßige Spannweite, welche die Musik anspricht. So war von Jugendlichen bis zu betagten Erwachsenen alles im Publikum vertreten. Zwar war die Musik meist emotionsgeladen, so besonders in dem für Tawil wichtigsten Song auf dem neuen Album, "Wenn ich tot bin", der einer versäumten, verpassten oder verspäteten Liebeserklärung gleich kommt, doch auch sozialkritische Worte kamen zum Tragen. Da sprach Tawil im zackig stampfenden Song "Junk" den um sich greifenden Konsumwahn und Überfluss - seien es Klamotten, SMS oder die Informationsflut ­ mit einem deutlichen "Hände weg vom Junk" an oder erzählte von den "Dämonen" die einem zu schlechten Angewohnheiten oder Süchten verleiten. Schnell hatte die Begeisterung die Herzen der Fans erhitzt, aber auch die Massen die Konzerthalle. Nach 45 Minuten Bühnenpräsenz stellte auch Tawil die heißen Temperaturen im Saal fest, unter denen das Publikum schon längst zu leiden begann. Und erst dann wurde auch die Lüftung angestellt, die von der Tourneeleitung unbestätigten Angaben zufolge ausbleiben sollte ­ ob wegen womöglich störender Geräusche oder Erkältungsgefahr für die Künstler bleibt fraglich. Dafür bekamen die Fans mitten im Publikum eine kleine akustische Zugaberunde
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