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Balzflug der Kiebitze an der Burg bei Unter Widdersheim
Wetteraukreis - Nidda
Geschrieben von: Bernd Schröder
am: Donnerstag, 15. April 2010 um 20:11 - Gelesen: 9689 mal
„Sie befinden sich am Ausgangspunkt eines Fußpfades, der anfangs bergauf zu einer Aussichtsplattform führt.“, kann man der Hinweistafel, aufgestellt durch das Hessische Forstamt Nidda, entnehmen. „Von dort können Sie die Weite, Schönheit und Vielfältigkeit der Horloffaue genießen. Und tatsächlich, am Beobachtungsstand angekommen, liegt im Hauptblickfeld vor uns das Naturschutzgebiet „Mittlere Horloffaue“ mit dem Flüsschen Horloff, dem Unteren Knappensee, einem Braunkohletagebausee. Von hier aus lassen sich viele Vogelarten beobachten, die in der Aue einen Nahrungs-, Brut- oder Rastplatz gefunden haben.
Anfang April hatten wir das Glück, dass wir den Kiebitzmännchen bei ihrem akrobatischen Balzflug zuschauen durften. Früher ließ sich der Kiebitz in unseren heimischen Feldern vielerorts beobachten. Dieser schöne Watvogel mit dem markanten Federschopf hat sich aber sehr rar gemacht. Er bevorzugt als Standort gerne feuchte Wiesen und Äcker nahe von Wasserflächen. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft haben sich diese Areale verringert. Hier im Feuchtgebiet der Horloffsaue hat er dennoch ein großes Rückzugsgebiet gefunden.

Die „Burg bei Unter Widdersheim“als Beobachtungsstandort ist einer der letzten Ausläufer des Vogelsberges in die Wetterau. Mit nur 155 Höhenmetern ist die Basaltkuppe wahrlich kein Riese unter den Bergen. Doch durch ihre besondere Lage hat man von ihr einen grandiosen Rundblick über das breite Horlofftal. Dass dies ein strategisch wichtiger Ort war, wussten schon die alten Römer. Sie hatten hier am Ostrand der breiten und nur schwer zu überwindenden Horloffaue auf der Burg ein Kleinkastell angelegt. Die Horloffniederung markierte den Römern den Übergang zwischen den fruchtbaren Lössflächen der Wetterau zu den hügeligen und meist waldbedeckten Kuppen des Vogelsberges. Wie man einer zweiten Hinweistafel, aufgestellt am Rand des Parkplatzes, entnehmen kann, war das Vogelsberggebiet ziemlich undurchdringlich und nur schwach besiedelt. Dem großen Römischen Weltreich drohte damals von den Vogelsbergern keine Gefahr. Heute ist die Burgein schöner Platz und gern besuchter Platzder Naturliebhaber und Vogelfreunde in der Wetterau!

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