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NEPAL - 8.Teil - Unter Trekker, Hippies und wilden Tieren
Wetteraukreis - Büdingen
Geschrieben von: Carmen Heidecke
am: Sonntag, 11. April 2010 um 17:59 - Gelesen: 7332 mal
Die Lodge ist sehr klein und familär. Kein Strom, nur Kerzenlicht. Wir setzen uns dicht gedrängt mit der ganzen Familie samt Baby, einer jungen Schwedin und einer älteren Deutschen um den Lehmofen, der mitten im Wohnraum steht. Die Hausfrau spricht sehr gut Englisch, obwohl sie nie eine Schule besucht hat. Die ist nämlich viel zu weit weg gewesen. Die beiden älteren Töchter müssen ihr beim Kochen helfen. Stolz erzählt sie uns, unser Candlelight-Dinner ist fertig. Nach dem Essen fangen die Porter an auf einer Trommel zuspielen, singen und klatschen. Ich wickle mich in meine blaue Stola aus Yakwolle und sie wird anerkennend von den Frauen befühlt. Auf die Frage was ich dafür bezahlt habe - 700 Rupien, ca. 7€ - grinsen sie sich einen. Wahrscheinlich hätte ich den auch für die Hälfte bekommen, aber ich war mit den runtergehandelten 700 Rupien eigentlich zufrieden. So soll es sein ! Die Nepalesin und ich waren glücklich. Um 20Uhr krieche ich todmüde in den Schlafsack. Kann aber nicht einschlafen, weil eine schnatternde Horde Japaner vor unserer Kammer Schlange steht, auf dem Weg zur Abendtoilette. Also kommen mal wieder die Oropax zum Einsatz. Am nächsten Morgen eiskalt, die Wege voller Schnee, aber blauer Himmel und Sonnenschein. Von den Rhododendronbäumen fällt der Schnee und Eisstücke - Aua !
Am nächsten Halt machen die Nepali eine Schneeballschlacht und freuen sich wie die Kinder. Endlich den höchsten Punkt für heute erreicht 3190m, gegenüber ist der Poon Hill mit seinem Aussichtsturm, unten im Tal liegt Ghorephani unser Ziel. Nochmal ewig viele Steinstufen nach unten zu unserer Lodge. Ein riesiger Speisesaal mit Lehmofen und Rundumblick auf die hohen schneebedeckten Berge. Unsere Kammer ebenfalls mit großem Fenster und Bergpanorama. Wir warten hier auf Melanie und Bernd, die so um 17Uhr auch wieder auf uns treffen sollen. Morgenfrüh um 5Uhr ist der Aufstieg zum Poon Hill, um den Sonnenaufgang über den Bergriesen zu erleben. OHNE MICH - 3 Std. Auf- und Abstieg und den gleichen Blick habe ich auch von meiner Kammer aus. Nicole denkt genauso. Wir geben Wilfried unsere Kameras mit, soll er mal die Fotos für uns machenNicole hat inzwischen alle Imodiums von uns bekommen, da es ihr immernoch nicht so richtig gut geht. Jetzt können wir ihr leider nicht mehr helfen. Meine ägyptischen Spezialtabletten behalte ich für uns. Wir sind ja noch eine Woche länger in Nepal als sie. Langsam füllt sich der Raum mit immer mehr Trekkern, es wird erzählt und gelacht. Im Hintergrund spielt Musik von Bob Marley - fehlt nur noch das jetzt getanzt wird ! Kaum habe ich das gedacht, meint Wilfried : Ach jetzt könnte man schön tanzen und will mich dazu überreden. - Skurrile Lokation und die Porter würden sich freuen. Jetzt läuft Michael Jackson - ne, ne da kann er betteln wie er will - ohne mich . Ich sage mein Knie tut weh ! Ich schau aus dem Fenster und wer läuft da ? Der Porter Rhuben, Melanie und Bernd. Ja wir sind wieder Komplett, das wird heute Abend gefeiert. So um 4:30Uhr klingelt der Wecker. Wilfried macht sich startklar, warm angezogen und mit Stirnlampe bewaffnet auf den Weg mit ca. 100 anderen Trekkern und Japanern zum Poon Hill. Ich bleibe im Schlafsack liegen und erwarte den Sonnenaufgang vom Bett aus. Ich sehe rosa Bergspitzen und Wolken, na ja. Um 7Uhr kommt Wilfried zurück, auch er berichtet nicht viel von den Bergen gesehen zu haben. Was hat er fotografiert ? Ca. 150 Trekker, die emsig fotografieren !
Nach demFrühstück geht es wieder los. Jetzt aber meistens nur bergab und zwar 3500 ! verschieden hohe und breite Steinstufen hinunter. Da spürt man seine Kniegelenke. Was passiert dann auch fast unten angekommen, ich rutsche irgendwie mit dem Fuß ab und schlittere ein Stück weit runter. Zum Glück ist mir nichts passiert, nicht mal ein blauer Fleck. Unterwegs in einer Lodge verabschieden wir uns von Franka, einer jungenBerliner, die ein ganzes Stück mit uns gelaufen ist. WIlfried und ich haben uns für unsere nächste Berlin Reise, ein paar Insider Tipps von ihr geben lassen. Noch ca 2 Std wandern und wir sind in unseren Lodge gerade vor dem großen Gewitter angekommen .


Namaste !Fortsetzung folgt !!!

















































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Aktualisiert ( Sonntag, 11. April 2010 um 18:18 )
 
 
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