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Schlehenwinter
Wetteraukreis - Nidda
Geschrieben von: Bernd Schröder
am: Donnerstag, 08. April 2010 um 20:35 - Gelesen: 10641 mal
Mitte April, wenn wir Menschen nach einem langen Winter die warme Frühlingsluft ersehnen und den ersten Sonnenschein genießen wollen, jagen oftmals Kaltlufteinbrüche immer wieder Schnee- und Graupelschauer über unser Land. Manchmal bringen diese Aprillaunen sogar noch einmal eine geschlossene Schneedecke und Nachtfrost mit sich. Der April 2010 könnte uns in den kommenden Tagen diesen so genannten Schlehenwinter einläuten.

Wer die schönen Heckenlandschaften des unteren Vogelsberges kennt, weiß, dass große Teile der Hecken aus Schlehdorn, auch Schwarzdorn genannt, bestehen. Besonders im Tal des Eichelbaches und im Niddatal oberhalb Niddas, in Richtung Eichelsdorf und Rainrod, findet man großflächige Schlehenhecken. Stehen diese in voller Blüte, leuchten sie weit sichtbar, so weiß wie Schnee. Dann erscheinen uns die sanften Hügel - aus der Ferne gesehen - wie frisch beschneit. Das wechselhafte Aprilwetter, oft mit dunklen Schauerwolken und zwischendurch mal Sonnenschein, zaubert uns herrlich kontrastreiche Landschaftsbilder.

Reden die Menschen unserer Regionvom Schlehenwinter, ist das ein Zeichen dafür, dass einerseits der Frühling mit Macht einziehen will, andererseits auch noch Kaltlufteinbrüche zu erwarten ist. Dies lehren uns Wetterregeln aus langjähriger Beobachtung. Der blühende Schlehdorn als Merkmal des nahenden Frühlings ist die Urform unserer Kulturpflaume, die in den Hausgärten weit verbreitet ist.

Begleitet von der Schlehdornblüte sind im lichten Unterholz der Hecken viele Frühblüher und Wildformen bekannter Gartenstauden auszumachen. Nicht nur die Schlüsselblume, auch Buschwindröschen - die Wildart der Gartenanemone -, Veilchen, Lärchensporn, das Scharbockskraut, Taubnesseln, Gänseblümchen und andere Wildstauden haben ihre Blüten geöffnet. Sie strecken sich der Sonne entgegen, locken an sonnigen Tagen die ersten Insekten zur Nahrungssuche an und erfreuen uns Menschen mit ihrer Blüte und ihrem Duft. Hoffen wir also in diesem Frühjahr auf einen milden Schlehenwinter!

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Aktualisiert ( Donnerstag, 08. April 2010 um 20:48 )
 
 
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