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Schlesisches Himmelreich - 3 Wochen Schlesien
Kreis Gießen - Buseck
Geschrieben von: Christoph Westrupp
am: Mittwoch, 07. April 2010 um 21:50 - Gelesen: 6323 mal
Schlesisches Himmelreich März – April 2010 von Christoph Westrupp

Der Breitengrad da wo ich zuhause bin und meine Region in Hessen ist der Gleiche. Daher kann ich schreiben dass der Wetterbericht aus dem hessischen Fernsehen, das ich hier via Schüssel sehen kann, zumeist der Gleiche ist wie Zuhause, ebenso die gewohnte Mittelgebirgslandschaft. Heute am 24. März 2010 erwarten wir, Danuschka und ich 19 – 20°. Gestern haben wir den Garten an den seitlichen Rabatten vom nach oben gewachsenen, trockenen Gestrüpp des letzten Herbstes befreit. Nun kann es wieder anfangen neu zu wachsen. Die ersten Krokusse recken sich aus der Erde dem Sonnenlicht entgegen. Die Schneeglöckchen läuten mit zartem Klang den Frühling ein, wie Kirchenglocken gläubige Menschen in die Gotteshäuser locken wollen, für Gebete zum Himmel. So klingen die Schneeglöckchen für uns lautlos, jedoch hörbar für die Vögel unter dem Himmel die mit ihren Melodien sagen, „Komm her Frühling, ade Winter mit deinen kühlen Tagen, die Welt erwacht wieder in bunter Pracht“. Das trockene abgeschnittene dürre Ästewerk wurde gleich im Garten verbrannt. Hier kann noch im Garten verbrannt werden. Eine weiße Rauchwolke stieg gen Himmel, wurde vom Wind immer wieder zerrissen, hin - und hergeweht, nach unten gedrückt und neugierig wie der Rauch nun mal ist, schaute er aufsteigend durch die geöffneten Fenster um mit dem Abendwind der sinkenden Sonne seinen Duft in den Wohnungen zu verbreiten.

Er flüsterte mit mir, der Rauch, der mich umwarb, mich streichelte, umfächelte, mich an die Holzfeuer der Jugend erinnerte wo in der Glut Kartoffeln lagen, die wie Kohlen schwarz, aber geschält gelb-weiß, mit ihrem unnachahmlichen Kartoffelfeuergeschmack die Geschmacksnerven nach mehr kitzelte.

Er flüsterte mir zu, „Junge, Du bist auf Zeitreise, auf Zeitreise in eine Zeit, die es real gibt, die dich aber dennoch in die Vergangenheit katapultiert“. Vergangenheit und Gegenwart begegnen hier auf Schritt und Tritt. Da sind die alten Häuser, grau, das Patina der Jahre und nebenan wird die Patina abgewaschen, sandgestrahlt um neu mit frischer Farbe zu erstrahlen wie die Blumen des Frühlings. Die alte Brücke mit ihren Figuren rechts und links auf der Steinmauer, die über die Neiße führt zum Gotteshaus mit zwei Glockentürmen, da kommt von nebenan ein Priester, im schwarzen Gewand wie ein Mönch, aus der Bogentüre, mit einer modernen roten Windjacke darüber. Große Bürgerhäuser im Stadtkern. Hier könnte ein Film der 1899 spielt gedreht werden, wenn nicht die Reklametafeln er heutigen Zeit wären. Es duftet nach frischem Brot aus dem kleinen Bäckerladen, der mich an die Bäckerläden in Straßburg erinnert. Brot, hell und dunkel, aber nicht so wie das Brot das ich zuhause schätze. Brötchenvielfalt wie bei uns, mit und ohne Körner. Viel Vogelfutter drin hat mal einer gesagt, als er eines meiner selber gemachten Körnerbrötchen kostete.

Meine geliebte luftgetrocknete Wurst suche ich vergebens, die meisten sind gebrüht und in der Blutwurst ist Buchweizengrütze. Mit Glück hat der Metzger ein Stück Pferdefleisch oder Pferdewurst vorrätig. Wie wird ein Stück Pferd munden, in unseren Mägen die Schwein und Rind gewöhnt sind. Pferde stehen doch bei uns nur auf der Weide, grasen und werden zum Vergnügen an den Wochenenden ausgeritten. Früher hatte ein Ackergaul sein Leben und musste dafür richtig ackern. Aber die junge Tochter des reichen Bauern, in dessen Scheune wir Buben von oben ins Heu sprangen, ritt stolz auf ihrem Rappen und die Hufeisen klapperten bei jedem Tritt auf dem großen Kopfsteinpflaster, wo meistens in den seitlichen Rinnsalen das Nass der Misthaufen bergab floss.

Bis zur Vertreibung, noch in den Kriegswirren, war das hier deutsches Heimatland. Deutsche Ortsnamen, deutsche Bäder, Schlesien. Verlorenes Land, verlorenes Brauchtum. Ich erinnere mich dunkel an die Oder-Neiße Linie, von der oft in den Nachrichten gesprochen wurde. Jetzt stehe ich auf der historischen Brücke in Klodzko über diese Neiße, die in die Oder fließt und denke an die Oder, die am Lieselberg, im mährischen Odergebirge entspring, ihren Weg zum Stettiner Haff nimmt um sich mit der Ostsee zu vereinen. Ich denke an das Lied – Riesengebirge, deutsches Gebirge – die Heimat von Rübezahl, dem Berggeist, der Rüben zählen sollte um die schöne Königstochter zu gewinnen. Die Schneekoppe mit ihrem buckelartigem Gipfel ähnlich des Hoherodskopfes. Schneekoppe gibt es in Deutschland im Reformhaus. Schon Bio, als es noch kein Bio gab.

Ein blauer Himmel wölbt sich über Schlesien und die Sonne der letzten Märztage treibt das Quecksilber des Thermometers auf 27°. Meine Sonnenlesebrille liegt zuhause auf der Abdeckung meines Plattenspielers, sie hätte ich bei diesem herrlichen Wetter gebrauchen können, weil mir im gleißenden Sonnelicht die Seiten des 900-Seitenwälzers von Dean Koontz mit Titel „Der Geblendete“ zu grell sind und mich beim Lesen zu sehr blenden, so dass ich der Geblendete bin, die Augen schmerzen lassen. Irgendwie sind meine Augen lichtempfindlich und ich empfinde es angenehm sie mit einer Sonnenbrille zu schützen. Aus diesem Grunde habe ich zumeist, auch im Winter, die Sonnenblende im Auto nach unten geklappt. Eine leichte Röte hat meine Wangen in diesen Sonnentagen überzogen, während im Garten die Knospen aufbrechen, sich das zarte Grün aus den Stängeln reckt um sich mit der Natur zu erheben, anfängt neu zu leben.

Der Wetterbericht meldet für den kommenden Tag, es ist der 8. Geburtstag meiner Enkeltochter Mona, aufkommende Wolken und Regen. Das Wetter in der schlesischen Region hier ist wie bei mir in Hessen, liegen wir doch auf dem gleichen Breitengrad.

Wenn ich mir den Himmel betrachte in diesem hellen Licht, kann ich nicht glauben, dass es in den nächsten Tagen regnen soll.

Die Arztpraxis, die ich heute sehen durfte, Danuschka war zur Kontrolle dort, ließ mich wissen wo ich bin. In diesem Haus, was sich Haus nennt, ein schmuckloser Warteraum mit Klappstühlen entlang der Wände auf dem wartende Patienten saßen. Daneben eine schmucklose Rezeption hinter der die attraktive MTA regierte. Der Arzt, ein schlanker, hoch gewachsener Mann mittleren Alters kam kurz nach acht Uhr. Es ging schnell, die Patientenabfertigung, ohne großes persönliches Gespräch so wie ich das von meinem Hausarzt gewohnt bin. Hinein zum Doktor in das Sprechzimmer, kurz gesagt warum, wieso, weshalb – und schon kann der nächste nach noch nicht einmal fünf Minuten sein Anliegen vorbringen. Die MTA übernimmt alles weitere nebenan in einem Raum der bis zur Decke gefliest ist, wären die Fliesen weiß gewesen, hätte es wie im Schlachthaus ausgesehen. So war das Rezept schnell ausgestellt und die Frau des Arztes, eine Apothekerin, nahm es in ihrer Apotheke, sitzend hinter der Theke entgegen.

Am Abend zuvor besuchten wir eine Bekannte von Danuschka, Grazyna. Sie arbeitet bei der Polizei. Als wir am Polizeigebäude vor ein paar Tage vorbeiliefen, sah sie Danuschka aus dem Fenster von ihrem Schreibtisch aus, und fragte sich, was ist das für ein Mann neben der Bekannten. So rief sie an und lud uns gegen siebzehn Uhr zum Besuch ein. Sie sind alt, diese Plattenbauten. Irgendeiner hatte an den unteren Knöpfen des Aufzuges ein Feuerzeug drangehalten, so dass zwei Knöpfe halb verschmort waren. Die Holzverkleidung war beschädigt als hätte ein Rabauke Schnitzversuche unternommen. Aber auch bei uns im Westen gibt es in den sozialen Brennpunkten solche Demolierungen. Eine Tochter des Hauses, sie ist hörgeschädigt, holte extra für mich Milch für den Pulverkaffee. Einen türkischen mit Kaffeesatz unten mochte ich nicht. Türkischer Kaffe ist ein einfacher aufgebrühter Kaffee mit Kaffeesatz unten. Dabei dachte ich daran, wer es nun besser hat, der Kaffe oder der Tee? Ja - der Kaffe darf sich setzen, während der Tee ziehen muss. Türkischen Kaffee kenne ich aus meiner Zeit in Brandenburg. Der Kaffeesatz am Boden der Tasse ließ mich immer schaudern.

Doch als es noch keine Kaffeemaschinen gab, wurde der Kaffee immer so zubereitet. In einer großen Kaffeekanne mit Schaumstoffpölsterchen als Tropfenfänger am Schnabel und Plastikschmetterling vor dem Deckel, mit Gummizug gehalten, damit der Deckel nicht beim Eingießen von der Kanne fiel.

Danuschka trank ihren Tee, das hätte ich auch nehmen sollen. Der Kuchen war gut, Honigtorte und ein anderer mit Sahnecreme und Walnuss.

Die Lebensmittelläden haben bis 22 Uhr geöffnet, die Großen sogar sonntags.

Grazyna erklärte sich bereit für Danuschka die Steuererklärung zu machen. So durfte ich das Polizeigebäude betreten, Danuschka brachte der Bekannten die Unterlagen. Auch hier dürfte es bestimmt moderne Technik geben, jedoch das was ich in diesem Büro sah war die Technik der siebziger – achtziger Jahre. Es waren die gleichen Bildschirme mit denen ich Anfang der achtziger Jahre in der Wetzlarer Baustoffhandlung meine ersten Gehversuche mit dem PC machte. Schwarz-weiß auf denen man nur Pingpong spielen konnte. Dieses Land – ein Land der Gegensätze. Altes paart sich mit der Moderne. Hier der Media Markt und nebenan ein kleiner Laden, der um sein Überleben kämpft. Der Westen lässt grüßen. Auch diese kleinen Geschäfte werden mit der Zeit verschwinden. Schon heute machen sich die Einkaufszentren, die Mals, auf der grünen Wiese breit. Im kleineren Stil wie bei uns, doch ähnlich kopiert mit vielen Parkplätzen und in den Einkaufswagen passte sogar mein Chip von Rewe.

Am Palmsonntag beginnt der Ostereiermarkt vor dem Rathaus, auf dem Rathausplatz. Eine Reihe von Ständen ist aufgebaut. Am ersten liegen riesengroße Brotlaibe, Bauernbrotlaibe. Dann liegen dort diese bunten, verzierten Palmwedel, die von den Kindern mit in die Kirchen genommen werden, damit der Priester sie mit Weihwasser segnet. Mit Stoff umnähte Eier sind zu sehen, wenige, die bemalt sind. Auf der Bühne wird volkstümliches geboten. Keine mit lauten Verstärkern gespielte Rockmusik. Ein kleiner Frauenchor singt Volkslieder, begleitet mit Klarinette und Akkordeon.

1997 als die große Flut kam, stand die Neiße 4 mtr. hoch in der Unterstadt. Noch heute ist im alten Putz der Kirche das Dunkle zu sehen, das die Wasserfluten mit brachte und sich dort festsetzte. Geschäfte, Inventar, ein Millionenschaden. Erst vor einigen Tagen wurden die Trümmer des Tanzlokales abgeräumt, das die Fluten mitriss. Ich denke von dem Wasser in dieser Zeit haben wir nichts gehört neben der Oderflut in unseren neuen Bundesländern, von dem Helmut Kohl (wohl nicht) gesagt hat… blühende Landschaften muss man gut wässern.

Aber es fängt jetzt langsam an zu blühen, am heutigen 30. März, dem Vollmondtag, er nun wieder abnimmt und mir hoffentlich einen einigermaßen ruhigen Schlaf zurückgibt.

Für die Weiden an der Neiße ist die kahle Zeit vorbei, zartes Grün zeigt sich und verleiht den Zweigen den ersten Hauch des Aufbrechens. Weiße Möwen sitzen auf angetriebenen Baumstümpfen vor dem Wehr und schauen aus erhöhter Position ob sich nicht ein Fischlein vorbeiwagt das sich verspeisen lässt. Das Wehr rauscht wie ein Mini Nagarafall und Danuschka sagt, als Kind sei sie auf dem Popo auf dem Wehr nach unten gerutscht. Die Steine wären glatt, vom Wasser abgeschliffen. Die Silhouette der Altstadt mit ihren Grünspan überzogenen Kirchturmspitzen glänzt in der schräg stehenden Sonne und die Kugel Eis kostet fünfundsechzig Cent. Das ist zwar fast wie ein kleines Himmelreich doch schlesisches Himmelreich ist nur ein Gericht zum kochen. War das schlesische Himmelreich einst wirklich ein solches Himmelreich. Verklärt von den vertriebenen Schlesiern, die ihre Heimat verlassen mussten, ihre Häuser mit dem Krieg im Rücken gezwungenermaßen verließen, die heute noch stehen, in diese die ebenso aus ihrer Heimat vertriebenen Polen einzogen.

Fataler geschichtlicher Ländertausch. Bei manchen Gebäuden könnte man in diesen Tagen denken, besser wäre ein Abriss, so traurig und verlassen steht manches Mauerwerk. Dann gibt es Häuser denen eine Renovierung gut zu Gesichte stehen würde. Häuser, die in die Landschaft passen mit alten überdachten Holzbalkonen, Schwarzbraun von der Zeit geprägt, wie die alten Bauernhöfe in Südtirol im Ultental. In der Altstat wird eine Fassade neu renoviert. Steinfriese, steinerne Balken, die von zwei Herkulesähnlichen Gestalten getragen werden an denen der Sixpack zu sehen ist. Unter dem Dach reich verziert mit Löwenköpfen und die Häuser daneben mit dem grauen Staub der letzten fünfundsechzig Jahre.

Unsere Straßen werden in den alten Bundesländern bald auch so aussehen wie hier, weil das Geld fehlt. Patchwork gehäkelte Straßen. Ausgesetzte Gehwege. Die DDR vor der Wende grüßt und über allem weht der Hauch der Vergangenheit.

Historie der Geschichte, zu sehen wie es früher war. Der Schnickschnack der vergangenen Jahrhunderte, erbaut von deutschen, bewohnt von deutschen, genommen den deutschen nun bewohnt von Polen. Aber sie sind nicht der große Sieger, viele haben ebenso ihre Heimat verlassen, umgesiedelt, sich neu orientiert. Zurückgeblieben sind diese verschnörkelten Fassaden mit dem Staub der Zeit aus zwei Jahrhunderten, abbröckelnder Putz, der die gebrannten Mauersteine freilegt, verwitterte Holzfenster, schmiedeiserne hohe Zäune, ausgesetzte Gehwege, katzenkopfgroße Pflastersteine, Häuser, dicht an dicht gebaut, die sich anschmiegen wie Liebespaare die nicht loslassen wollen, sich umarmen mögen. Keine Handbreit passt dazwischen allenfalls ein Abflussrohr der Dachrinne, für die Ewigkeit vereint. Hoch gebaut mit Zinnen oder dreifach gebogene Giebel, die so alt sind und sich doch dem Wind entgegenstrecken, ihm trotzen, ihn zurückweisen, dem Wind sagen, wehe woanders hin, ich bleibe hier fest verwurzelt stehen, so wie ich die Jahrhunderte überstanden habe, die Kriege überlebt habe, ich überlebe auch dich.

Kirchen reich verziert, dass der unweigerliche Gedanke kommt, wozu der ganze Prunk. Braucht unser Gott das ganze Gold, den Brokat, die pausbäckigen Engel, Putten, ein in Stein gehauene Gottesfigur unter der hohen Kuppel, die Hand zum Schwur erhoben. Durch bunte, gemalte Bogenfenster findet die Sonne ihren Weg, beleuchtet mit Strahlen den großen Kirchensaal, der am Palmsonntag voll besetzt war. Eine Orgel erhebt sich majestätisch und die durch die Pfeifen geblasene Luft lässt den Raum wie mit einem göttlichen Machtwort verstummen. Wenn der Kreuzer im Beutel klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt. Damit lockte schon Johannes Tetzel zu Zeiten von Martin Luther die Gläubigen sich ihr Seelenheil zu erkaufen.

Vergangene Zeiten haben sich bis in die Zukunft erhalten. Das zweitausendjährige Kreuz ist unser Kreuz, das wir für immer tragen müssen. Zwecklos sich davon loszusagen, es holt uns spätestens in der letzten Stunde unseres Lebens ein.

In Ostpreußischem Gumbinnen befindet sich ein privates Museum in dem geschichtliches aus der grauen Vorzeit ausgestellt wird, auch aus der vergangenen deutschen Zeit. Der alte Sammler wurde von Russen gefragt warum er das Deutsche hier ausstellt. Daraufhin entgegnete er dem Frager „ Sie wohnen doch in einem von Deutschen gebauten Haus, warum reißen sie es nicht ab“? Darauf bekam er keine Antwort.

Vergangenheit in einem verblassten Mietshaus im Keller. Hier in einem Keller des Hauses hat sich ein alter Schuster seine kleine Werkstatt eingerichtet. Mit Schuhnähmaschine, mit allem wenigen Zubehör, das ein Schuhmeister, wie Danuschka ihn nennt, benötigt. Eigentlich ist es ein Sammelsurium an Unaufgeräumtheit. Da liegen haufenweise Schuhe, die er machen soll, oder schon repariert hat. Die Gerätschaften sind uralt, aber sie funktionieren und ermöglichen ihm ein Zubrot zur bestimmt kargen Rente. Durch ein blindes Fenster fällt nur wenig Licht heute herein, an diesem Regentag dem letzten im März. Schon am Morgen kamen dunkle Wolken aus Westen. Schwarz, dass ich sagte sie müssen aus Afrika kommen, vom schwarzen Kontinent, über Frankreich nach Germanien, nach Niemcy, wie Deutschland auf Polnisch genannt wird. Bestimmt gefiel es ihnen im Franzosenland nicht, dass sie anfingen weiter zu treiben, abzuregnen um dann auch über Rübezahls Reich, das Land zu durchnässen. So wie ich durchnässt wurde, als ich den Einkaufwagen zurückschob und nicht gleich den passenden überdachten Stand für den Wagen fand. Fantastisch der Baumarkt beim großen Einkaufszentrum. Hier konnte OBI oder der Praktiker vergessen werden. Eine Auswahl an Fliesen, Einbauspülschüsseln usw. einfach toll. Ich guckte nach den Einbauspülschüsseln doppelt, weil ich irgendwann mal eine für eine neuere Küche brauche, aber was ich hier an Auswahl sah, das fand ich bei mir in Gießen nicht.

Inzwischen hat der Regen nachgelassen und ein heller, lichtblauer Streifen erscheint am Horizont. Eine Elster stolziert durch das nasse Gras, fliegt hoch auf einen Ast und ein Sperling, in der Landessprache Wróbel genannt piepst von draußen herein.

Am nächsten Morgen war eine dünne Eisschicht auf den Autoscheiben und weißer Reif auf dem Gras der Wiese des Gartens, in den man durch die Terrassentür gelangt. Der Himmel blitzte in einem Blau, kein Wunder, er wurde vom Regen gewaschen wie mit Ariel Plus, das nicht nur sauber, sondern rein wäscht. Am Horizont kleine, dunstige Wolkenschleier die sich mit dem Azur des großen Himmelszeltes vermischten. Der Tag von der Sonne erhellt trieb im strahlenden Schein die Vormittagstemperaturen auf dem Thermometer an die 20° Marke, und das am 1. April, als wolle er uns heimlich sagen, ich bin der Aprilscherz, ich mache euch glauben, dass es so bleibt. Über die gehäkelten Patchworkstraßen lenkte der Renault bis zu einem Parkplatz am Straßenrand dessen Bordstein eine Zahnsanierung dringend nötig hätte. Im Möbelgeschäft gefielen ein paar Schränke von denen sechs fast genau in die Kopfseite meiner Küche passen würden.

Der bunte Markt, der jeden Tag seine Tore öffnet ist gut besucht, es macht mehr Laune einzukaufen wenn die Sonne lacht, dann lacht die ganze Welt. Gemüse gibt es hier nicht, es ist ein Polenmarkt, wie in Eger (CZ), wo die Busse Menschen hinkarren die günstige Klamotten kaufen wollen. Hier erstand Danuschka ihre Wanderschuhe in Leder für Wanderungen im Mittelgebirge. Sie werden aber auch in den Bergen für unsere gemäßigten Touren gut sein. Hochgebirgstouren sind inzwischen für mich als Flachlandtiroler nicht mehr geeignet. Die Eier waren frisch vom Bauernhof und den eingefrorenen Spinat zum Mittagessen um 14 Uhr bekamen wir hin wie den von Iglo mit dem Blubb. Die Wolken am Himmel werden schon dichter und sind unterseitig dreckig, da muss wohl wieder Ariel herhalten oder unser gutes Persil. Der Wetterbericht hat heute Morgen schon die große Wäsche angekündigt. Nebenan brummt der Staubsauger, wobei mir einfällt, den Renault will ich auch noch säubern für die Rückreise.

Am zweiten Apriltag, machte der Tag dem April alle Ehre. Es ist der Tag an dem vor 5 Jahren der polnische Papst Karol Wojtyla verstarb und wir mit unserem Joseph Ratzinger als Nachfolger Papst wurden. Die Schneehasen waren nicht mehr zu sehen, so weiß lag das Land unter einer Schneedecke, dass die Vögel verstummten und erschreckt nach oben schauten, sich fragten, wann endlich Schluss ist mit dem Winter, wo doch schon der Frühling seine Hand ausstreckte mit zarten Sprossen an den Weiden am Fluss. Osterglocken im Schnee.

Der zweite April, Karfreitag. Karfreitag ist in Schlesien kein Feiertag. Der Karfreitag ist ein evangelischer Feiertag, der Tag an dem Jesus Christus an das Kreuz genagelt wurde. Wir waren einkaufen für die restlichen Tage, für den Ostermontag. Am Ostersonntag sind wir zum Osterfrühstück eingeladen. Bei Biedronka, das heißt Marienkäferchen, und so heißt hier die Lebensmittelladenkette ähnlich Aldi, Lidl, Norma, Netto. Ein katastrophales Einkaufen heute. Wir waren sehr früh dort, gegen 10:45 Uhr und der Laden war voll. Wenn die Gänge zwischen den Regalen nicht so eng wären, wäre ja ein Durchkommen gewesen. Es kommen kaum zwei Einkaufswagen in den Gängen nebeneinander vorbei. Kartons stapeln sich an den Kopfenden. Die Mitarbeiterinnen mühen sich ab die Waren in die Regale zu bekommen und alles schlängelt sich wie ein Knäuel Schlangen umeinander herum, aneinander vorbei, ein Gekurve wie auf dem Jahrmarkt im Autoskooter. Lange Reihen vor den Kassen und ein kleiner Junge weinte, weil ihm die Plastiktüte riss und die sechs oder sieben Orangen plötzlich durch den Laden kullerten, wie Kegelkugeln auf der Suche nach dem Kegel. Wenn die Einkaufswagen nicht so groß sind, dann gaukelt er vor mehr Waren zu bekommen fürs Geld.

Bei Aldi sind jetzt die Einkaufswagen so groß und hoch, dass der Kund sich schämt, wenn er wenig einkaufen will und mit dem Klecks Ware zur Kasse pendelt. Psychologische Kriegsführung oder wie könnte man es sagen…Nouvelle Couisine im Nobelrestaurant, wo die Portionen auf dem Teller so übersichtlich sind, dass das Auge nach mehr schreit. Jedenfalls sind hier bei Biedronka, die Einkaufswagen nur so groß wie in den Anfangszeiten des Einkaufswagenzeitalters. Unser Drahtmodell war mit 21 Einzelteilen recht gut gefüllt und der Preis hierfür akzeptabel. Bei Aldi mit den großen Ungetümen hätte man sich vielleicht geschämt so wenig im Wagen zu haben. Einen Karton bekamen wir auch zum reinstapeln der Waren. Bei uns wird die Pappe gleich gezogen und später zu Pappmaschee verarbeitet. Aus Pappmaschee hatte ich früher in der Schule Kasperlköpfe gebastelt.

Der Ostermarkt beim Rathaus war heute nicht an jedem Stand bestückt, die Schneeflocken schmolzen zu Wassertropfen. Der Osterhase konnte dem Schneehasen sein Revier wieder streitig machen.

Seit einigen Tagen haben wir ein Alien zwischen Wand und Rigips, sowie der Gipskartondecke. Am späten Abend raschelt es hinter der Wandverkleidung und es rieselt etwas dahinter nach unten. Es bewegte sich von rechts nach links, befindet sich plötzlich oben unter Decke über dem Rigips. Ganz kurz Geräusche, schabend, nicht genau ortend und nicht wissend was da sein könnte. Seit ein paar Tagen geht das so. Immer am späten Abend. Im Baumarkt, der so viel hat, haben wir eine Mausefalle gekauft. Eine aus Metall, die vorher gespült wurde um den neuen Metallgeruch wegzubekommen. Sie hat, da wo die Falle zuschnappt seitlich und vorne metallne Zähne, die das gefangne Vieh garantiert festhalten und auf der Stelle tötet. Für die Position der Falle wurde eine Deckenlampe ausgebaut und durch die Öffnung die Falle geschoben, die Lampe wieder an seinen gebracht. Ein paar Mal haben wir schon nachgeschaut, doch das Alien hatte sich nicht zum angebotenen Leckerbissen gewagt, oder es war nicht der richtige Köder.

Das Loch in der Außenwand, da wo das Antennenkabel der Satellitenschüssel durchgeht, wurde mit Flexfuge geschlossen, aber diese Nacht gegen 2:19 Uhr war etwas Zuschnappendes zuhören. Die Außenwände der Eigentumswohnung sind neunzigzentimeter dick. Das Haus, ein ganz altes aus der grauen Vergangenheit, die Decken sind gewölbt und unter den gewölbten Decken wohnten Menschen. Renoviert wurde die Wohnung dann modern mit Rigips, was ein sehr schönes, ansprechendes Ambiente ergab. Wie alt das Haus ist, es wurde von Deutschen erbaut, stabil für die Ewigkeit, wie eine Burg. Die Deutschen waren schon immer gründliche Baumeister. Vielleicht war hier früher ein Stall, für das Vieh in der ländlichen schlesischen Gegend, in dem jetzt diese Wohnung ist. Daher vielleicht die gebogenen Decken, einem Gewölbe ähnlich, jetzt mit Rigips zur glatten Decke abgehängt.

Die Mausefalle lag immer noch jungfräulich im Versteck über den abgehängten Decke, ohne dass ein Alien von der französischen luftgetrockneten Wurst naschte, die die Falle hätte zur Falle werden lassen.

Dichter Nebel schaute am Ostersamstag durch die Fenster in die Wohnungen, zog sich aber schnell diskret zurück, als ich ungekämmt und müde versuchte das milchiggraue, wabernde Etwas mit meinem Blick zu durchdringen. Nach und nach wurde der Himmel blauer und das Thermometer wusste gleich zu welcher Stelle der Skala es hinauf klettern sollte. Der Pullover wurde gegen das Hemd eingetauscht und die Brillengläser passten sich der Helligkeit an. Viele Menschen strömten zu den Kirchen hin, die Kinder, junge Leute, aber auch ältere und Alte Frauen hatten geflochtene Osterkörbchen in der Hand, die mit kleinen, jungfräulich weißen, gehäkelten Deckchen abgedeckt waren. Heute am Ostersamstag werden die Ostereier von Priestern gesegnet. Vor dem Altar liegt ein Holzkreuz mit dem gekreuzigten Jesus. Daneben werden die Körbchen abgestellt, Jesus Beine geküsst, gewartet bis die im Körbchen liegende Eier gesegnet sind. Bei der Kirche mit dem vielen Prunk drinnen, wurde der Segen unter freiem Himmel gesprochen. Viele bunte Ostereier werden in einem extra Korb für Bedürftige gespendet. Einige Zeit saßen wir in der Kirchenbank und schauten den Gläubigen zu, die eine schöne österliche Tradition begehen.

Die Sonne schien und die renovierten alten Stadthäuser strahlten mit dem Planet um die Wette. Die beiden Herkulesse mit ihrem Sixpackbauch hatten schwer zu tragen an dem steinernen Träger mit dem restlichen Haus darüber, doch ich konnte heute ein renoviertes Lächeln erkennen, das die Sonne hervorlockte. Selbst das Speiseeis hatte einen Preisrutsch und die Kugel für 35 Cent machte Lust auf kühle Köstlichkeit. Die junge Eisverkäuferin fuhr mit dem Eiskugelkportionierer für meine Vanilleeiskugel durch das Eis und dann sah ich warum der Preissturz, es war nur die Hälfte vom letzten Eis für 65 Cent. Die Tasche mit zwei eingekauften Spielzeugen legte ich vor die Eistheke und beim aufheben bekam Danuschkas Eiswaffel gefährliche Schräglage, dass ich ausrief – pass auf das Eis! – jedoch die Erdanziehung ließ die Fruchteiskugel nicht nach oben katapultieren wie die Sojusrakete, die am Karfreitag in Kasachstan gestartet wurde. So konnte der Astronaut auch nicht sehen dass, wenn keine Erdanziehung gewesen wäre, eine Fruchteiskugel die Rakete eventuell überholt hätte auf dem Weg zur Raumstation, und er zum Copilot hätte sagen können, guck mal da draußen fliegt eine Eiskugel vorbei, hast mal ne Eiswaffel…? So blickten wir beide der Kugel nach, die wie in Zeitlupe nach unten fiel, erschreckt lautlos ausrief – ich wollte doch geleckt werden – und auf einem Pflasterstein, rosarotbunt und lecker, platsch liegen blieb.

Ohne Nebel, ohne Wolken am Himmel begrüßte die Sonne den Ostersonntag. Die Kinder hätten ihre Freude gehabt beim Ostereiersuchen, wenn es hier Ostereiersuchen gegeben hätte.

Doch dieser Brauch ist hier unbekannt. So durfte der Osterhase mit reinem Gewissen seine bunten Eier in Deutschland alleine verstecken. Die gesegneten Eier kommen hier vormittags auf den Tisch, werden geteilt und mit gemeinsamen Segenswünschen gegessen. Traditionsgemäß kommt dann die Sauermilchsuppe auf den Tisch, Brot, das auch gesegnet wurde, allerlei Salate, Wurst und Schinken.

Am Nachmittag machten wir einen Ausflug nach Kudowa. Kudowa ist ein Kurort, der in deutscher Zeit Bad Altheide hieß. Um zum Brunnen, im historischen Gebäude, mit dem Heilwasser zu gelangen wird Eintrittsgeld verlangt, dafür bekommt einen Plastikbecher zum trinken. Das Wasser, das ich in einem anderen Bad kostete, schmeckte ähnlich des Gesundheitswassers von Bad Salzhausen bei mir in der Nähe. Der schöne Kurpark ließ uns schlendern und die Sonne wärmte die Luft, dass ich im Auto die Jacke aus lassen konnte. Viele Menschen waren unterwegs und genossen wie wir diesen herrlichen Ostertag. Gönnten uns ein Eis und kauften zwei Stück Tiramisu. Fuhren auf der wirklich guten Straße zurück, bogen dann aber ab um uns ein Wintersportgebiet anzusehen in dem die Schilifte die Wintersportler in luftige Höhe transportierten für eine rasante Abfahrt. Danuschka schwelgte in ihren Erinnerungen an vergangene Zeiten, als sie hier vor dreißig Jahren auf ihren Brettern in Schussfahrt den Hang hinunterbrauste, den Fahrtwind im Gesicht. Die gut ausgebaute Straße Nummer 8 hatten wir hierzu verlassen und folgten nun dem Wegweiser, der uns über einen Ort zurück zur Nummer 8 führen sollte. Tage später sah ich auf der Karte, dass wir besser auf gleichem Wege zurückgefahren wären. An einer Gabelung folgten wir dem Hinweis zu einem Sträßchen in den Wald. Ein Auto kam uns entgegen, während die schmale Straße schon hier am Anfang ihr wahres Gesicht zeigte. Es holperte und polterte, ein paar Wanderer teilten den Weg mit uns. Gesäumt von hohem Kiefernwald, der auf uns wissend, kopfschüttelnd herabblickte, wurde aus der Fahrt ein langsames Schleichen. Immer wieder rollen die Räder über Schneereste, die der kurze Wintereinbruch vom Karfreitag erneut aufgefüllt hatte. Ein Weg gemacht für Rübezahls Stiefel, der aussah wie die Mondkraterlandschaft des von mir nicht gerade geliebten Mondes. So führte der einstmals voll geteerte Lindwurm in Kurven zwischen den Bäumen durch, ab und zu sich in scharfen S-Kurven schlängelnd. Früher hört ich einmal, dass es sich mit 80 Stundenkilometern gut auf Wellblechpisten fahren soll, weil da die Räder immer in der Luft wären, doch hier zog ich es vor, im Laufschritttempo im 2. Gang die Strecke hinter mich zu bringen, immer wieder anhaltend um im 1. Gang anzufahren. In Brandenburg wähnte ich eine Straße schon als Autokaputtmachstraße, doch gegen diese hier war sie jetzt eine für mich wellige, gute Fahrbahndecke Schlagloch an Schlagloch reihte sich diese Mondlandschaft in den Asphalt als hätten Abermillionen von kindskopfgroßen Hagelkörnern monatelang den grauen Lindwurm bombardiert. Kein Ende nehmend hoppelten wir wie verirrte Osterhasen, durchgeschüttelt, hoffend dass die Eier ganz blieben. Das alte, große Haus aus Holz links neben der Chaussee, lachte sich schief als es uns kommen sah, und so sah es auch aus. Die linke Seite mit Fenster und Tür war so verbogen als hätte Florian Silbereisen sein Akkordeon zum musizieren nach unten auseinander gezogen. Ein Stück weiter saß eine Frau in der Sonne auf der Bank vor ihrem Haus in dieser Einöde. Unglaublicherweise wurde ich sogar ein paar Mal von Einheimischen auf der Rüttelpiste überholt, in einem für mich bewundernswertem Tempo. Für diese musste ich eine Schnecke gewesen sein, die vorsichtig über Glassplitter robbt. Ein Fakir auf glühenden Kohlen hätte seine helle Freude an dieser von Wind und Wasser, der seit undenkbaren Zeiten geschädigten Trasse gehabt, als hätte sie im Mittelalter die Pocken befallen. Ich fing an als evangelischer Nichtkatholik, Blut und Wasser zu schwitzen, langsam mich im Geiste zu bekreuzigen, was ich real tat als wir das ebene breite, ebene Band der Hauptstrasse tatsächlich noch am gleichen Tag erreichten. Gerne hätte ich die rustikale Natur rechts und links genossen, das schiefe Haus, das sich freute fotografiert, oder der Frau auf der Bank vor dem Haus grüßend zugenickt und den sich neben der ramponierten Straße längs fließenden Bach, sitzend in der Sonne genossen.

Meine Augen konzentrierten sich auf den pockennarbigen Weg, an dem seitlich im Herbst eine reiche Schwammerlernte sein könnte. Doch wer erlebt so etwas noch in unserem vereinten Europa. Das war ein kleines Stück wilder Osten.

Ein Stück heile Welt inmitten der Natur, die vielleicht ein wenig unberührbarer ist als bei uns, in der vieles gezähmt wurde. Eine Welt, in der die Menschen leben, einfach leben. In einer Welt, in der das Gras noch wachsen darf, der Holzlattenzaun schief, wo die Stromleitungen über Masten entlang der Straße zu den Häusern führen, aber auch eine Welt der Satellitenschüsseln. Altes gepaart mit Modernem. Wo Wünsche noch Wünsche sind und wo noch Wünsche erfüllt werden können. Ein Land, in dem freundliche Menschen leben, wo die Herzlichkeit aus dem Herzen kommt. Eine Heimat, für diejenigen die hier geboren wurden, die sich immer nach hier zurücksehnen werden. Vielleicht ist es doch ein kleines schlesisches Himmelreich, dabei denke ich an die Verse unseres Deutschlandliedes, die August Heinrich Hoffmann von Fallersleben am 26. August 1841erdachte und niederschrieb. Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt, Deutschland, Deutschland über alles, - das „einst“ so Weite, Große in der Welt.



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Büchervorstellung "Ein Blick auf Italien - durch (m)eine Lesebrille"
Sonntag, 18. November 2018
ab 18.00 Uhr
bis 21.00 Uhr
Finissage: Konzert "Momenti Musicali - Von Oper bis Ramazzotti"
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