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Tierische Begegnung - Wichtige Regeln
Kreis Gießen - Reiskirchen
Geschrieben von: Peter Kirch ACE Auto Club Europa e.V.
am: Sonntag, 24. Januar 2010 um 11:47 - Gelesen: 4185 mal
In der morgendlichen und abendlichen Dämmerung sind die Gefahren besonders groß. Insbesondere die Geschwindigkeit muss gedrosselt werden, sobald das Verkehrszeichen "Wildwechsel" auftaucht. Schon 80 km/h können viel zu schnell sein. Schließlich prallt das Tier mit ungeheurer Wucht gegen ein zu schnell fahrendes Auto, was für den Kraftfahrer fatale Folgen haben kann. Der Crash mit einem Hasen bei Tempo 100 km/h lässt einen Druck von 125 kg entstehen. Ein 20 kg schweres Reh entwickelt sogar ein Aufschlaggewicht von einer halben Tonne. Deshalb: unbedingt Wildwechsel-Schilder beachten, Straßenränder im Auge haben und folglich besonders umsichtig und langsam fahren.
Grundsätzlich werden Wildunfall-Schäden von der Teilkaskoversicherung gezahlt - allerdings mit Einschränkungen. Denn um Wildunfälle handelt es sich nach den Versicherungsbedingungen nur, wenn es zu einem Schaden mit Haarwild kommt. Dazu gehören laut Bundesjagdgesetz Rehe und Hasen. Kein Wildunfall ist der Zusammenprall mit einem Vogel, etwa einem Fasan. Ausnahme: Geht bei einem Zusammenstoß mit einem Fasan auch die Windschutzscheibe zu Bruch, bekommt der Autofahrer zumindest den Glasschaden ersetzt. Alle Wildschäden müssen innerhalb von sieben Werktagen der Kaskoversicherung gemeldet werden.
Wichtige Regeln!
> Ein Reh kommt selten allein, oft werden weitere folgen.
> Tiere wählen nicht unbedingt den kürzesten Weg über die Fahrbahn, sie flüchten vor
dem Auto her oder springen auf die Fahrbahn zurück oder bleiben plötzlich stehen.
> Auf Fernlicht reagiert Wild häufig irritiert. Besser ist es, mehrmals kurz zu hupen.
> Ausweich- und Bremsmanöver können mit Blick auf den entgegenkommenden und
nachfolgenden Verkehr zu schwerwiegenden Konsequenzen führen. Deshalb sollte
der Zusammenstoß z.B. mit einem Feldhasen eher in Kauf genommen werden als
ein durch Ausweichmanöver verursachter Crash mit einem anderen Auto.
> Wenn es zum Wildunfall kommt, muss das Auto mit Warnblinker und Dreieck abge-
sichert und die Polizei alarmiert werden.
> Wegen latenter Tollwutgefahr sollte man Wild nur mit Handschuhen berühren.
> Schäden am Auto lässt man sich vom Jagdpächter oder Polizisten schriftlich be-
stätigen.
> Schäden müssen innerhalb von sieben Tagen der Kaskoversicherung gemeldet
werden.
> Überfahrene Tiere dürfen nicht als willkommener Wildbraten mitgenommen werden.
Ein solches Delik wir als Wilderei gewertet und bestraft.

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