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Kreis Gießen -
Rabenau
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Geschrieben von: Peter Kirch ACE Auto Club Europa e.V.
am: Mittwoch, 23. Dezember 2009 um 10:18 - Gelesen: 647 mal
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Der ACE Auto Club Europa im Kreis Gießen fürchtet, dass es infolge von längeren Frostperioden neuerlich zu einem Massensterben von Autobatterien kommen könnte.
Verantwortlich dafür seien jene Autofahrer, die sich aus purer Bequemlichkeit und falscher Sparsamkeit nicht hinreichend um den Zustand des Energieversorgers in ihrem PKW kümmern.
Viele Autofahrer führen nach ACE-Angaben durch Nachlässigkeit den Kältetod der Autobatterie selbst herbei. Statt mit dem Eiskratzer für freie Sicht auch durch die Heckscheibe zu sorgen, drücken sie viel lieber den Knopf für die Heckscheibenheizung. Der Energieverbrauch hierfür und für andere "Energiefresser" wie Sitzheizungen und Gebläse sei jedoch enorm. Nach Angaben von Experten beträgt die Leistung einer Autoheckscheibenheizung rund 100 Watt. Für die im Winter schon arg strapazierte Batterie stelle dies eine weitere hohe Belastung dar, die allein durch die Wiederaufladung der Lichtmaschine nicht kompensiert werden könne. Deshalb empfiehlt der ACE, das Eisnicht einfach weg zu heizen, sondern per Eiskratzer zu entfernen. Auch sollte die Einschaltdauer der Scheibenheizung nur kurz sein, falls nicht ohnehin eine automatische Abschaltung erfolge. Die Heckscheibenheizung eigne sich am besten dafür, Sicht behinderndes Kondenswasser verdunsten zu lassen, nicht aber dazu, Eis aufzutauen.
Der ACE Auto Club Europa empfiehlt, die Leistungsfähigkeit der Batterie spätestens nach vier Jahren Einsatz nicht nur auf ihren Ladezustand, sondern auch auf ihre Speicherkapazität überprüfen zu lassen. Schwächelnde alte Batterien lassen sich mit traditioneller Starthilfe, wie sie in den letzten Tagen verstärktvon zehntausenden Autofahrernin Anspruch genommen wurde nur selten über den ganzen Winter retten.
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