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"Noch viel Platz für eine Menge Flüchtlinge"
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Anzeigerlokal
am: Montag, 06. Oktober 2008 um 12:32 - Gelesen: 4414 mal
"Bei der schlimmsten Flüchtlingskatastrophe in diesem Jahr vor der Küste Spaniens kamen 15 Afrikaner ums Leben, darunter neun Kleinkinder. Die Opfer seien vermutlich verhungert und verdurstet, hieß es." Mit einem erschütternden Beispiel für die Folgen der europäischen Abschottung gegen Flüchtlinge eröffnete Pfarrer Hermann Wilhelmy von der Evangelischen Flüchtlingsseelsorge die erste Gießener Flüchtlingsnacht. Zu der Veranstaltung unter dem Motto "Gegen das Sterben von Flüchtlingen" hatte der ökonomische Arbeitskreis Flüchtlinge ins Café Amelie im Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB-Haus) eingeladen. Fast schon Symbolcharakter hat das Zusammentreffen des Tages des Flüchtlings in diesem Jahr mit dem "Tag der Deutschen Einheit". Denn gerade in Bezug auf die ehemalige DDR hätten die Deutschen lange bewiesen, zu welchen Hilfsleistungen sie fähig seien, und der Arbeitskreis appellierte daran, diese Hilfsbereitschaft allen Flüchtlingen weltweit zukommen zu lassen. "Deutschland wird immer leerer und älter, da ist gut noch Platz für eine Menge Flüchtlinge", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Rüdiger Veit zu Beginn. Die europäische Grenzschutzagentur Frontex sei an der afrikanischen Küste dazu übergegangen, die Flüchtlinge schon nahe an der Küste der Herkunftsländer aufzunehmen und umgehend zurückzubringen. Das sei eine Strategie, die das Flüchtlingsleid potenziere. Nach einer Gedenkminute für die vielen Menschen, die bei ihrem Versuch, in Europa ein menschenwürdiges Leben zu finden, starben, spielte zunächst die Band "Bluesdoctor". Im Foyer des DGB-Hauses hatten außerdem neben dem Arbeitskreis auch die Studentenorganisationen "Refugee Law Clinic" und "MediNetz" Informationsstände aufgebaut. "Refugee Law Clinic" ist ein Ausbildungsprojekt der Justus-Liebig-Universität, in dem sich Studenten in Theorie und Praxis mit Migrations- und Flüchtlingsrecht auseinandersetzen und Migranten und Asylbewerber unterstützen. "MediNetz" verschafft Flüchtlingen und Migranten mit illegalem Status Zugang zu medizinischer Versorgung, bei Wahrung ihrer Anonymität. Anschließend zeigte der Arbeitskreis Flüchtlinge einen Dokumentarfilm.
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