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Birsteiner Festspiele gründen einen Trägerverein
Main-Kinzig-Kreis - Birstein
Geschrieben von: Christian Götz
am: Dienstag, 24. November 2009 um 22:59 - Gelesen: 10751 mal
Birsteiner Festspiele gehen in eine neue Runde
Rund 70 interessierte Bürger fanden sich am vergangenen Sonntag im Bürgerzentrum Birstein ein, um in einer großen Runde mit den beiden Initiatoren, Thalia Schuster und Jochen Flach, über die Zukunft der Birsteiner Festspiele zu diskutieren. Darunter waren neben vielen Akteuren und Organisatoren der beiden letzten Veranstaltungen auch Bürgermeister Wolfgang Gottlieb, Erbprinz Alexander von Isenburg, die Tourismusbeauftragte der Gemeinde Birstein, Silvia Bittner, und der Ortsvorsteher von Birstein, Dieter Eitel.
Nach der Begrüßung und einigen einleitenden Worten durch Thalia Schuster meldete sich Josef Tögel, Leiter des Organisationsteams zu Wort: In seiner Funktion als Vorsitzender der Liedertafel Birstein, die bislang die Trägerschaft der Festspiele übernommen hatte, teilte er den Anwesenden mit, dass sein Verein zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen könne. „Die Festspiele haben inzwischen den finanziellen und personellen Rahmen der Liedertafel gesprengt. Vielleicht findet sich am heutigen Abend ein neuer Trägerverein.“ Er möchte sich zukünftig wieder verstärkt seinen Aufgaben als Vereinsvorsitzender von Birsteins ältestem Verein widmen können.
Wolfgang Gottlieb äußerte sich erneut begeistert von den Festspielen. Er lobte den Einsatz aller Beteiligten und wünschte sich, dass nun der nächste „Entwicklungsschritt“ gemacht werde. Er signalisierte, dass die Gemeinde, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, auch zukünftig alle Aktivitäten rund um die Birsteiner Festspiele unterstützen werde. In diesem Zusammenhang erinnerte er auch nochmal an die Buchpräsentation und die Ausstellung im Main-Kinzig-Forum im Juli diesen Jahres.
Damit war die Diskussionsgrundlage für den gesamten Abend bereitet. Neben den verschiedenen Überlegungen zu Art und Häufigkeit der Festspiele, ging es in der Hauptsache um die neuen Strukturen, die durch den Ausstieg der Leidertafel geschaffen werden müssen.
Christian Götz vom Orgateam brachte das Problem auf den Punkt: „Drei Herzen schlagen in meiner Brust. Als Gemeindevertreter möchte ich mehrere Veranstaltungen dieser Art pro Jahr in Birstein erleben. Als Darsteller auf der Bühne könnte ich mir eine jährliche Wiederholung sehr gut vorstellen. In meiner Funktion als Mitglied im Organisationsteam muss ich allerdings feststellen, dass wir im kommenden Jahr sehr gut eine Pause gebrauchen könnten. Ein zweijähriger Rhythmus erscheint mir völlig ausreichend und praktikabel.“
Dieser Vorschlag fand allgemeinen Anklang und wurde auch von der Mehrzahl der Anwesenden begrüßt. Insbesondere im Hinblick auf die Tatsache, dass neue Strukturen für die Birsteiner Festspiele unabdingbar sind, kann die „Auszeit“ im Jahr 2010 sicherlich sinnvoll genutzt werden.
Im Rahmen der Diskussion um die Basis der Festspiele, stellte sich schnell heraus, dass es wahrscheinlich keinen Verein in Birstein geben wird, der dieses Projekt stemmen kann. Dieter Eitel gab zu bedenken: „Ein eigener `Theaterverein` wird die beste Lösung sein. Damit würde man die größtmögliche Unabhängigkeit gewinnen.“
Thalia Schuster machte den Anwesenden klar, dass sie von der künstlerischen Seite keine Bedenken habe, auch in Zukunft genügend Darsteller zu finden, um ein qualitativ hochwertiges Theaterstück in Birstein auf die Bühne zu bringen. Viel wichtiger sei eine gut strukturierte und voll funktionsfähige Organisation.
Schliesslich war es Peter Blumöhr, der sich bereiterklärte, gemeinsam mit Helga Fink und Ulrike Ladenthin, eine Vereinsgründung vorzubereiten und zu einer entsprechenden Versammlung im Januar 2010 einzuladen.
Das Fazit des Abends lautet: Es wird mit den Birsteiner Festspielen auf jeden Fall weitergehen! Allerdings wird das Jahr 2010 vorrangig dafür genutzt werden, um eine neue Grundlage für weitere Theateraufführungen zu schaffen. Daher wird im kommenden Jahr kein Musiktheater aufgeführt. Der neue Verein soll im Rahmen einer erneuten Versammlung gegründet werden, welche voraussichtlich im Januar 2010 stattfindet. Interessierte, die sich in dem neuen Verein engagieren wollen oder bereit sind, einen Vorstandsposten zu übernehmen, können sich an Christian Götz unter Telefon: 0 60 54 / 91 47 48 wenden.
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