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E-Klo: Kein Abriss
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Anzeigerlokal
am: Donnerstag, 21. August 2008 um 21:10 - Gelesen: 8971 mal

750 000 Euro will die Stadt für die Sanierung der Rolltreppen des E-Klos ausgeben. Damit ist ein Abriss von Gießens umstrittenen Wahrzeichen, wie ihn der Verkehrsexperte Prof. Norbert Fischer-Schlemm gefordert hatte, endgültig vom Tisch. Was meinen Sie dazu?


Kommentare (6)Add Comment
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geschrieben von Peter Herold, September 03, 2008
In Gießen hat nur einer recht
Zu dem Thema habe ich schon im Anzeiger einen Leserbrief geschrieben. Nun, nach der Sitzung der Stadtverordneten müssen wir Bürger wieder einmal schlucken, was einer im Magistrat vorschreibt. Ich kann es nur so beschreiben, wenn ich den Bericht vom 30. August lese. Da lässte Baudezernent Thomas Rausch kein gutes Haar am Vorschlag des Verkehrsexperten, schwingt sich dabei zum Überexperten auf, denn er spricht von völlig unrealistischen Berechnungen, ohne selber eine Berechnung vorzulegen. Also nur so aus dem hohlen Bauch heraus eine Ablehnung.

Was mich am meisten bei der ganzen Angelegenheit ärgert, ist die Tatsache, dass auf die Belange der behinderten Mitbürger hier keine Rücksicht genommen wird. Denn die sollen nach Meinung einer CDU-Verordneten die Überwege rechts und links in etwa 100 Meter Entfernung benutzen. Ich frage mich ernstlich, ob nicht ein Nichtbehinder-ter leichter diese Überwege nutzen könnte? Dann könnten wir uns die ganze Diskussion um den Abriß sparen. Das E-Klo und an seiner Stelle Überwege wären überflüssig, die Kosten für den Abriß wären unerheblich und der Schandfleck wäre weg, ohne in Zukunft für weitere Kosten zu sorgen. Man stelle sich den wunderbaren Blick von der Frankfurter Straße in den Seltersweg hinein nur einmal vor! Ach ja. Ich hoffe nicht, dass beim Einbau der neuen Rolltreppen ein eventueller Renovierungsbedarf des Bauwerks auftritt, ähnlich wie am Berliner Platz an der Wieseckbrücke.
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geschrieben von Peter Herold, September 04, 2008
E-Klo und kein Ende
Das Thema liegt mir am Herzen und daher freue ich mich über die heutigen(4.9.0smilies/cool.gif im Anzeiger erschienenen Leserbriefe von Prof. Fischer-Schlemm und Luise Bänsch. Bin also nicht der einzige der den Abriss begrüßen würde. Insbesondere der Brief von Prof. Fischer-Schlemm hat es in sich. Den müsste sich der Stadtbaurat sowie alle Stadtverordneten, die für den Erhalt und weitere Kostenausgabe gestimmt haben, hinter den Spiegel stecken.
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geschrieben von Rolf Günther Schrempp, September 04, 2008
Abriss des E-Klos und mehr Kreisverkehre in Gießen
Auf den Kanaren und in Spanien habe ich den Vorteil des Kreisverkehrs kennen gelernt und frage mich, warum nicht hier das Geld für ein Studium des dortigen Verkehrsablaufes studiert wird,wo sonst auf deutsch gesagt: wegen jedem Furtz, Geld verjubelt wird.
In großen Städten, wie Las Palmas, Barcelona, Madrid usw läuft der Verkehr, wesentlich flüssiger.
Der Vorteil ist außerdem, dass man viele Ampeln sparen kann und dadurch enorme Kosten für Strom und Wartung.
Auch die Fußgänger kommen dort nicht zu kurz.
Der CDU-Verortneten und allen Personen, die meinen, Behinderte könnten schon einmal 100 Meter mehr Umweg laufen, sollten mal zu 1 Tag im Rollstuhl oder mit Unterarmstützstöcken in Gießen verdonnert werden. Aus Sicht der Behinderten liegt in Gießen noch einiges im Argen.
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geschrieben von Rolf Günther Schrempp, September 04, 2008
Abriss des E-Klos und mehr Kreisverkehre in Gießen
Auf den Kanaren und in Spanien habe ich den Vorteil des Kreisverkehrs kennen gelernt und frage mich, warum nicht hier das Geld für ein Studium des dortigen Verkehrsablaufes studiert wird,wo sonst auf deutsch gesagt: wegen jedem Furtz, Geld verjubelt wird.
In großen Städten, wie Las Palmas, Barcelona, Madrid usw läuft der Verkehr, wesentlich flüssiger.
Der Vorteil ist außerdem, dass man viele Ampeln sparen kann und dadurch enorme Kosten für Strom und Wartung.
Auch die Fußgänger kommen dort nicht zu kurz.
Der CDU-Verortneten und allen Personen, die meinen, Behinderte könnten schon einmal 100 Meter mehr Umweg laufen, sollten mal zu 1 Tag im Rollstuhl oder mit Unterarmstützstöcken in Gießen verdonnert werden. Aus Sicht der Behinderten liegt in Gießen noch einiges im Argen.
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geschrieben von Hans - A. Benthaus, September 04, 2008
E-Klo weg wäre gut, aber die Bahnschranken ....
Ein Kreisverkehr am Selterstor ist wohl nicht möglich solange die Bahnschranken in der Frankfurter Straße nicht zeitnäher geöffnet und geschlossen werden. Durch den Rückstau der Fahrzeuge würde ein Kreisverkehr am Selterstor total verstopft werden und somit der Verkehr in alle Richtungen blockiert sein. Eine Kreuzung wie heute inklusive Fußgängerüberwegen musste doch mit einem intelligenten Verkehrsrechner zu bewältigen sein.
Das Bauwerk E-Klo ist noch nie Behindertengerecht gewesen. Durch ständiges Ausschalten der Rolltreppen (besonders von Schülern) ist die Überquerung der Kreuzung auch für die meisten nicht behinderten Menschen beschwerlich.
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geschrieben von Christoph Westrupp, September 09, 2008
Elefantenklo
Sicher war es seinerzeit ein hochmodernes Bauwerk, das heute schon bessere Zeiten gesehen hat. Der Lack blätterte ab und die Tauben, die sich darunter bequem machten wurden durch spitze Nadeln vertrieben. Auch bleiben oftmals die Rolltreppen stehen. Die Passanten können aber gefahrlos über die Kreuzung gelangen und sogar auf direktem Weg in das älteste Kaufhaus Gießens. Von oben kann der Seltersweg übersichtlich überblickt werden und drei Löcher lassen den darunter fließenden Verkehr beobachten. Ich kann nicht sagen, dass ich es hässlich finde. Ich kann aber sagen es gehört zu meinem Leben, es gehört zu Gießen. Berlin hat eine schwangere Auster, warum sollten wir nicht ein Elefantenklo haben, zumal der vom Stadtkirchturm zum Elefantenklo hinführende Weg am Kugelbrunnen vorbeiführt. Der Elefant hat es halt mal nicht geschafft rechtzeitig zu seine Klo zu kommen....
Mein Weg hat mich schon oft über das Fußgängerplateau geführt, mal von der, mal von der anderen Seite. Was wäre denn, wenn es das Elefantenklo nicht mehr gäbe? Gießen wäre um ein Wahrzeichen ärmer. Was haben wir denn sonst noch für Wahrzeichen in unserer Stadt, außer Kulturellen, das viele aus anderen Städten Gießen zuordnen.
Wir können sagen, wir Gießener haben ein Elefantenklo, und das ist das einzige in Deutschland, ich würde sagen das einzige Elefantenklo auf der ganzen Welt. Reißt doch den Eifelturm ab, aber lasst uns unser Elefantenklo...

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Aktualisiert ( Donnerstag, 04. September 2008 um 14:20 )
 
 
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