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vom Holzheimer Hasenberg in die schottischen Highlands und zurück
Kreis Gießen - Pohlheim
Geschrieben von: Birgitt Bader Musikzug der FFw Pohlheim-Holzheim e.V.
am: Samstag, 29. August 2009 um 16:34 - Gelesen: 5562 mal

Vom Holzheimer Hasenberg in die schottischen Highlands und wieder zurück.

Mittwoch, 12.August 2009, Mitglieder und Freunde des Musikzugs der freiwilligen Feuerwehr Pohlheim Holzheim trafen sich frühmorgens um 06:00 Uhr am Ausbildungszentrum. Wir verstauten unsere Koffer im Bus und traten eine Rundreise nach Schottland an, Sonne in Holzheim und Regen in Schottland waren angesagt, darum hatte jeder der Reisenden seine Regenjacke und den Schirm dabei. Das Abenteuer konnte beginnen und wir machten uns auf den Weg in die schottischen Highlands.

Das 1. Ziel der Reise war ein Fährschiff in Rotterdam mit dem wir eine Minikreuzfahrt über die Nordsee nach Hull, an der englischen Ostküste, unternahmen. Ein Abendessen, viele Bars, Life-Musik und Geschäfte versüßten uns die Überfahrt und vor allen Dingen die Übernachtung in einer 1m breiten und 2,50m langen Innenkabine mit Stockbetten, selbstverständlich ohne Bullauge (Innenkabine). Krabbeln sie mal nach einer langen Busreise, einem ausgiebigen Abendessen und etwa 15 Bier über die Leiter in das Bett.

Trotzdem gut ausgeruht und nach einem frühen, um 06:30 Uhr, ausgiebigen Frühstück an Bord fuhren wir mit unserem bequemen Reisebus nach York. Dort stieg die Schottische Reiseführerin Lorna zu und unser Weg führte uns Richtung Nordwesten durch den Lake District über die Grenze nach Schottland vor Gretna Green. Dort in der alten Heirats-Schmiede hat sich keiner von uns „getraut“. Anwärter für eine Trauung hätte es schon gegeben. Na ja ging es halt weiter ohne Hochzeitsfeier.

Wir übernachteten in einem Hotel kurz vor Glasgow, der größten Stadt Schottlands. Nach einer Stadtrundfahrt fuhren wir mit unserem Reisebus weiter nach Loch Lomond und bewunderten anschließend seine Schönheit während einer Schifffahrt. Eingerahmt von sanften Hügeln und einer wunderschönen Landschaft liegt der viel besungene, tiefblaue See. Nach circa einer Stunde Schifffahrt ging es ab in den Bus und weiter durch das Glen Coe Tal, das Tal der Tränen, wo sich das Massaker an dem McDonald Clan ereignete. Schon bald liegt der legendäre Loch Ness vor uns. Alle hatten ihre Kameras parat, es wollte doch niemand das Auftauchen von „Nessie“, dem See-Ungeheuer, verpassen. Leider tauchte oder schlief Nessie gerade, nix von ihr zu sehen. Von der Burgruine Urquhart Castle aus, warfen wir einen letzten suchenden Blick über Loch Ness, anschließend fuhren wir nach Inverness und übernachteten dort.

Am Vormittag des 4. Reisetages bekamen wir die Gelegenheit das fließende Gold Schottlands zu testen. Auf ging es in die Ebradour Whisky-Distillery. Hier wurden wir in die Geheimnisse des Whiskybrennens eingewiesen. Bei „einer“ anschließenden Probe konnten wir uns von der Qualität des edlen Getränkes vergewissern und hätten gerne einen oder zwei oder drei mehr versucht, bekamen aber nichts mehr.

Jetzt fuhren wir weiter nach Edinburgh dort erwartete uns alle ein musikalischer Leckerbissen, das ultimative Highlight jeder Schottlandreise das „Military-Tattoo“. Seit 1950 wird das Tattoo jedes Jahr während der internationalen Festspiele auf dem Vorplatz von Edinburgh Castle veranstaltet. Dudelsackkapellen, verschiedene Regimenter und Musikkorps geben hier ihr Bestes. Die mächtige Burg (Castle) im Hintergrund, die wunderbaren Lichteffekte und das anschließende Feuerwerk ergaben ein Schauspiel, das alle von uns begeisterte und dass, die viel zu engen Sitzplätze vergessen ließ.

Den 5. Reisetag verbrachten wir in Edinburgh mit einer Stadtrundfahrt, einem Bummel entlang der Royal Mile und natürlich mal mit Fish und Chips in Zeitungspapier.

Schon am 6. Tag ging es wieder Richtung Heimat, wir besuchten an der schottischen Grenze zu England die Abtei in Melrose und machten noch einmal Halt in dem schönen Städtchen York. Dort, nach einem geführten Stadtrundgang verabschiedeten wir uns von unserer Fremdenführerin Lorna.

Wieder an Bord der Nachtfähre ließen wir noch einmal die schönen Momente der Reise Revue passieren und krabbelten spät in unsere Stockbetten. Natürlich nur die, die ein Solches ihr eigen nennen konnten.

Zum Abschluss einen Gruß und die herzlichsten Genesungswünsche an unseren Patienten und ein Danke an unseren Organisator: Gerhard Schneider. Es gab nichts zu meckern, dafür viel zu sehen und zu hören, zu lachen und gute Gemeinschaft. Ach ja das Wetter, wir hatten einen Regentag und ansonsten Sonnenschein.



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