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EIN PS auf der Straße
Kreis Gießen - Lich
Geschrieben von: Peter Kirch ACE Auto Club Europa e.V.
am: Freitag, 31. Juli 2009 um 10:32 - Gelesen: 4392 mal
Pferde im Straßenverkehr sind heute - wenn auch nicht hier bei uns in Lich - eher die Ausnahme. Entsprechend unsicher sind viele PKW-FahrerInnen, wenn es doch einmal zu einer Begegnung mit den Vierbeinern kommt.
Freude kommt jedenfalls bei den wenigsten AutofahrerInnen beim Anblick der stolzen Huftiere auf. Stattdessen ärgern sich viele über die Behinderung durch Ross und Reiter im Straßenverkehr, denn diese haben dort ihrer Meinung nach nichts verloren.
Was viele nicht wissen: Reittiere sind Verkehrsteilnehmer wie jeder andere auch, das heißt, auch für sie gilt die Straßenverkehrsordnung. Sie sind sogar verpflichtet, die Fahrbahn zu benutzen. Dabei spielt es laut § 28 der StVO keine Rolle, ob ein Pferd geritten oder geführt wird. In beiden Fällen ist es Pferd und Reiter verboten, Fuß- oder Radwege zu benutzen.
Kommt es dann auf der Straße tatsächlich zu einer Begegnung, ist erhöhte Vorsicht geboten. Zwar dürfen nur straßensichere Tiere am Verkehr teilnehmen; wie bei Kindern müssen Sie aber auch bei Pferden mit unvorhergesehenem Verhalten rechnen.
Pferde sind von Natur aus Fluchttiere, die auf laute Geräusche oder plötzliche Bewegungen empfindlich reagieren. Daher heißt es zunächst einmal: Runter vom Gas! Denn abruptes Bremsen erschreckt die Tiere ebenso wie schnelles Anfahren oder gar Hupen. Auch das Zischen von Hochdruckbremsen kann ein Pferd aus der Fassung bringen. Daher sollten LKW und Busse ausreichend Abstand halten. Besonders wichtig ist der Abstand beim Überholvorgang: 1,5 bis 2 Meter Zwischenraumsollten,
unabhängig von der jeweiligen Verkehrssituation, mindestens zwischen Fahrzeug und Reiter freigehalten werden.
Ähnlich wie Radfahrersind Pferde zudem in der Dunkelheit schlecht zu sehen. Eine entsprechende Beleuchtung ist zwar auch fürReittiere Pflicht, dennoch ist gerade inländlichen Gebieten besondere Aufmerksamkeit gefragt.
Natürlich müssen gleichzeitig auch dieReiterInnen darauf achten, andere Verkehrsteilnehmer möglichst wenig zu behindern. Empfohlen sind zum Beispiel Reierkolonnen von nicht mehrals 20 Meter Länge, damit PKW-FahrerInnen beim Überholen rechtzeitig wieder einscheren können. Letztlich gilt also, so der ACE-KreisvorsitzendePeter Kirch als Lich, wie überall im Straßenverkehr das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme.
Kommentare (1)Add Comment
Peter Herold
geschrieben von Peter Herold, August 01, 2009
Rücksichtnahme im Verkehr ist eine Selbsverständlichkeit,
aber leider nicht immer vorhanden. Ein sehr guter Beitrag um das Verständnis für andere Verkehrsteilnehmer zu bitten.

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