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Mukherjee ist neuer Gießener Uni-Präsident
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Anzeigerlokal
am: Mittwoch, 08. Juli 2009 um 16:42 - Gelesen: 5232 mal
Der Sprachwissenschaftler Prof. Joybrato Mukherjee ist zum neuen Präsidenten der Universität Gießen gewählt worden. Der 35-Jährige erhielt am Mittwoch bereits im ersten von fünf möglichen Wahlgängen 20 von 34 Stimmen der Mitglieder des Erweiterten Senats und damit die absolute Mehrheit. Damit setzte sich der Anglist, der seit April 2008 Erster Vizepräsident der Universität ist, mit deutlicher Mehrheit gegen seine zwei Gegenkandidaten durch. Mukherjees sechsjährige Amtszeit beginnt am 16. Dezember. Dann wird er nach Universitätsangaben der jüngste Präsident einer öffentlichen Universität in Deutschland sein. Die Universität Gießen hat rund 23 000 Studenten.

Mukherjee, in Deutschland geborenes Kind indischer Einwanderer, war als einziger Bewerber aus den Reihen der Gießener Universität und als weitaus jüngster Kandidat ins Rennen gegangen. Am zweitbesten schnitt mit zehn Stimmen der Pharmakologe Prof. Harald Schmidt (50) ab, der 2005 von der Universität Gießen an die Monash University in Australien wechselte. Auf die Juristin Prof. Dorothea Hegele (49) entfielen keine Stimmen. Es gab vier Enthaltungen. Der vierte Kandidat Prof. Hermann Forneck (58), Erziehungswissenschaftler und Rektor der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz, hatte seine Bewerbung Ende Juni überraschend zurückgezogen.

Amtsinhaber Prof. Stefan Hormuth war nicht zur Wiederwahl angetreten. Der 59 Jahre alte Sozialpsychologe ist seit 1997 Uni-Präsident. Hormuth hatte seine Entscheidung im vergangenen Dezember damit begründet, dass der Zeitpunkt für einen Übergang günstig sei. Die Universität sei erfolgreich, stabil und ohne innere Konflikte. In Zeiten großer Reformen und Veränderungen im Hochschulwesen erscheine eine mögliche 18-jährige Amtszeit auch im Interesse der Universität nicht angemessen.

„Ich freue mich sehr darauf, die große Geschichte der Universität Gießen in den nächsten Jahren ein Stück weiterschreiben zu dürfen“, sagte Mukherjee nach der Wahl. Er dankte denen, die ihm ihre Stimme gegeben hatten, für den Vertrauensvorschuss und versprach denen, die ihn nicht gewählt hatten, sich ihr Vertrauen zu erarbeiten. Er strebe ein Präsidium der offenen Türen an, jederzeit gesprächsbereit, diskussionsfreudig und entscheidungswillig. Mukherjee erntete lauten Applaus.

Im Erweiterten Senat waren 34 Mitglieder zur Wahl berechtigt. Das Wahlgremium setzt sich aus Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern, Studenten und administrativ-technischen Mitarbeitern zusammen.


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