Lokale Beiträge aus der Region Gießen - Jetzt michmachen »

Der Computer Doktor in Gießen - Reparatur, Service, Schulung - klicken und mehr lesen »



Drucken PDF E-Mail
Beitrag ausdrucken PDF erstellen per E-Mail senden Bearbeiten
       
20 000 protestieren gegen Krisenpolitik – Polizei mit Riesenaufgebot
Kreis Gießen - Gießen
Geschrieben von: Anzeigerlokal
am: Donnerstag, 26. März 2009 um 17:01 - Gelesen: 5677 mal
Unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise“ wollen tausende Menschen am Samstag in Frankfurt gegen die Krisenpolitik der Bundesregierung demonstrieren. Die Veranstalter rechnen mit 20 000 Teilnehmern. Die Polizei erwartet auch gewaltbereite Gruppen und will mit einem Großaufgebot präsent sein.

Ist so eine Demonstration ein legitimes vielleicht sogar notwendiges Mittel, um Politikern und Wirtschaftselite klar zu machen, dass der "kleine Mann" nicht die Zeche für das Versagen der großen Hasardeure tragen will ?

Oder istsie eine uberflüssige,imschlimmsten Fall sogar schädliche,symbolische Aktion, die keinerlei praktische Konsequenzen nach sich ziehen wird?
Kommentare (2)Add Comment
Klara Lutz
geschrieben von Klara Lutz, März 27, 2009
...
Darf der gemeine Bürger eine Meinung haben und sie kundtun? Darf das Fußvolk bessere Ideen haben als die sogenannte Elite? Ja, darfs! Und wird sie hoffentlich laut und deutlich kundtun!
Es geht bei der Demo übrigens nicht um „wir da unten“ gegen „die da oben“. Hier zur Info mal der Aufruf:
„Wir demonstrieren für Sofortmaßnahmen, die den Opfern der Krise helfen,
aber gleichzeitig den ökologischen und demokratischen Umbau der Wirtschaft
vorantreiben – als Schritte auf dem Weg in eine solidarische Gesellschaft:
•Für umfangreiche Investitionsprogramme ...
... in Bildung, Umwelt- und Klimaschutz, öffentliche Infrastruktur und Gesundheit.
•Für einen sozialen Schutzschirm für Beschäftigte, Erwerbslose und RentnerInnen: armutsfester gesetzlicher Mindestlohn. Weg mit Hartz IV und Agenda 2010, für sofortige Erhöhung des Eckregelsatzes - existenzsichernd und ohne Sanktionen gegen Erwerbslose. Weg mit der Rente mit 67, für armutsfeste Renten ohne Lebensarbeitszeitverlängerung. Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnverzicht statt Massenentlassungen und Arbeitslosigkeit. Die notwendige Konversion z.B. der Automobilindustrie darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten stattfinden
•Dafür, dass die Profiteure die Kosten der Krise bezahlen: Mit einer Sonderabgabe auf große Vermögen, und einer Millionärssteuer. Der Bankenrettungsfonds muss von den Banken finanziert werden. Eine “Bad Bank”, die lediglich die Verluste sozialisiert, darf es nicht geben.
•Für die demokratische Ausrichtung von Wirtschaft und Banken. Der private Bankensektor muss gesellschaftlich kontrolliert und am öffentlichen Interesse orientiert werden. Die Steueroasen sind endlich zu schließen; Banken, die dort arbeiten müssen bestraft werden. Das weltweite Finanzsystem muss reguliert und demokratisch kontrolliert werden. Hedgefonds und andere spekulative “Instrumente” sind zu verbieten. Betriebe, die öffentliche Finanzhilfe bekommen, dürfen nicht entlassen. Die Beschäftigten brauchen Veto-Rechte bei grundlegenden wirtschaftlichen Entscheidungen. Das politische Streikrecht muss für alle gelten.
•Die Krise darf nicht auf die Menschen des globalen Südens und die Natur abgewälzt werden. Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe und den weiteren Raubbau sind überfällig und müssen schnell umgesetzt werden. Geld zur Bekämpfung der Armut und für solidarische Entwicklung der Welt muss zur Verfügung gestellt werden. Die Liberalisierung von Finanzmärkten und Handel ist zu stoppen und zurückzunehmen.“
Quelle: http://www.28maerz.de/aufruf/
Peter Kleinsorge
geschrieben von Peter Kleinsorge, März 27, 2009
Richtig so!
Vieles von dem was von unserer Regierung im Rahmen der Wirtschaftskrise beschlossen ist zumindest diskutabel.
Der gemeine Bürger ist also gut beraten seine Meinung zu äußern, da unsere Eliten immer mehr die Bodenhaftung verlieren.
Um von unseren Volksvertretern verstanden zu werden, also in die geschlossenen Zirkel der Macht durchzudringen, ist geballter Protest von Nöten.
Übrigens, bis jetzt haben sich die Verursacher noch nicht für die angerichtete Krise entschuldigt, geschweige denn Verantwortung und Haftung übernommen.
Mir drängt sich der Verdacht auf dass es nach Bewältigung der Krise einfach weiter so gehen soll.

Kommentar schreiben
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben. Bitte registrieren, wenn Sie noch kein Konto haben.

busy
Aktualisiert ( Freitag, 27. März 2009 um 01:05 )
 
 
Kreis GießenALLE BEITRÄGE ANSEHEN »
Mein anzeigerlokal Profil
Jetzt registrieren » Sie sind noch kein Autor und möchten Artikel schreiben? Registrieren Sie sich schnell und kostenlos.
Zugangsdaten vergessen?
Anmeldung für Vereine » Spezielle Anmeldung für offizielle Vereinsvertreter.
Jetzt als Verein registrieren »
Andere LandkreiseWetteraukreis

Vogelsbergkreis

Main-Kinzig-Kreis

Hochtaunuskreis

Lahn-Dill-Kreis

Limburg-Weilburg

Marburg-Biedenkopf

Aktuelle Termine

Mittwoch, 14. November 2018
ab 19.00 Uhr
bis 21.00 Uhr
Vortrag mit Degustation „Widerstand gegen die Macht der Mafia – mit ‚mafiabefreiten‘ Produkten“
Freitag, 16. November 2018
ab 18.00 Uhr
bis 21.30 Uhr
Kochevent „Pasta – che passione!“
Samstag, 17. November 2018
ab 18.00 Uhr
bis 20.00 Uhr
Büchervorstellung "Ein Blick auf Italien - durch (m)eine Lesebrille"
Sonntag, 18. November 2018
ab 18.00 Uhr
bis 21.00 Uhr
Finissage: Konzert "Momenti Musicali - Von Oper bis Ramazzotti"
Activities
X
Online Chat
X
Ihr Status: 
Verfügbar
Bitte anmelden um zu chatten.
Online Chat (0)
 
Wir haben 2267 Gäste online
Ein Angebot von:
Gieener Anzeiger
Gießener Anzeiger
Gelnhäuser Tageblatt
Kreis Anzeiger
Lauterbacher Anzeiger
Oberhessische Zeitung
Usinger Anzeiger
mittelhessen-mail.de
mittelhessen-mail.de
Tools für Webseiten
PHP Plugin WordPress Plugin RSS Webseite
Plugins Wordpress Community