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VHC wandert in der Wetterauer Toskana
Wetteraukreis - Hirzenhain
Geschrieben von: Adolf Zeisberger Vogelsberger Höhen Club e.V.Zweigverein Hirzenhain
am: Mittwoch, 16. August 2017 um 10:17 - Gelesen: 3948 mal

Durch die „Wetterauer Toskana“

Zu der naturkundlichen und geschichtlichen Wanderung in der Wetterauer Toskana mit Start und Ziel Stornfels, dem höchstgelegenen Ort Niddas, hatte der VHC Hirzenhain eingeladen. Bei idealem Wanderwetter fanden sich 23 Wanderer, darunter einige Gäste, am Parkplatz  des Hotels und Gasthaus Fürstengarten in Stornfels zu der 12 Kilometer langen Tour ein. Nach der Begrüßung der Wanderer durch die Wanderführer Karl-Heinz und Lotte Gesche startete die Tour auf dem Vulkanring Vogelsberg zum ersten Aussichtspunkt auf Stornfels und in die Wetterauer Toskana, wie die Landschaft rund um Stornfels liebevoll genannt wird.  Hier gab es die ersten Erklärungen zur Geschichte von Stornfels. Stolze 300 Meter ragt der Basaltfels mit Stornfels über den Meeresspiegel und die Landschaft gleicht mit ihren Hügeln, Feldern und Sträuchern der italienischen Landschaft. Die Geschichte von Stornfels reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Wanderführer wussten zu berichten, dass hier im 11. Jh. die Herren von Ulfa  die Burg Sturmfels erbauen ließen. 1353 wird die Burg  Sloz Sturmfels im Besitz  der Ziegenhain-Niddaer Grafen erwähnt. Sie diente zur Sicherung der rechten Nidda-Handelsstraße die von Frankfurt am Main nach Kassel führte. Heut findet man hier keine Burg mehr, nur noch die ehemalige Zehntscheune die 1837 in eine Kirche umgebaut wurde. Weiter führte die Tour auf Forstwegen zum ehemaligen Forsthaus „Wolfslauf“, durch einen schönen Laubwald mit vielen Wildblumen hinab in das Tal „Kalter Grund“. Ab hier begleitete ein Schmetterling, der Kaisermantel, die Wanderer ein Stück des Weges. Vorbei führte die Wanderung an drei Fischteichen, die vom Wasser des Kalten Bach gespeist werden, hinaus aus dem Wald in die freie Feldflur.  Einen kurzen Abstecher zur Wolfgang Eckart Eiche wurde gemacht bevor es über freies Feld zum  Schützenhaus von Ulfa ging, das nach acht Kilometer erreicht wurde.  Hier kehrten die Wanderer zu einer wohlverdienten Mittagsrast ein.  Der Rückweg führte entlang des Flüsschens Ulfa auf dem Baumlehrpfad und über den Grainbach wieder hinauf  nach Stornfels zur Schlusseinkehr im Fürstengarten. Alle Teilnehmer der Wanderung waren sich einig, wieder ein schönes Gebiet unseres Vogelsbergs naturkundlich, geschichtlich und visuell erlebt zu haben. Sie bedankten sich bei den Wanderführern für die Führung und Erklärungen.

 

 


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Aktualisiert ( Mittwoch, 16. August 2017 um 10:21 )
 
 
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