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VHC Wanderreise nach Chalkidiki
Wetteraukreis - Hirzenhain
Geschrieben von: Adolf Zeisberger Vogelsberger Höhen Club e.V.Zweigverein Hirzenhain
am: Sonntag, 25. Juni 2017 um 15:31 - Gelesen: 5134 mal

 Drei „Fingerinsel“ auf Schusters Rappen erkundet

26 Wanderer des VHC Hirzenhain und einige Gäste unterwegs auf Chalkidiki

Zehn Tage lang waren  Mitglieder und Freunde des Vogelsberger Höhen Club Ortsgruppe Hirzenhain auf der dreizackförmigen Halbinsel Griechenlands unterwgs, die von Zentralmazedonien südwärts in die Ägäische See ausläuft. Die Halbinsel Chalkidiki besteht aus drei fingerförmigen Landzungen, die in die Ägäis ragen: Kassandra, Sithonia und Athos. Auf Sithonia, dem mittleren Finger, bezog die Wandergruppe in einem 5 Sterne Hotel ihr Quartier. Sithonia ist die Wanderinsel auf Chalkidiki. Neben atemberaubenden Steilküsten, malerischen Palmenhainen, Olivenbaumfeldern und kleinen Siedlungen in den Tälern prägen dichte Pinienwälder im Bergland das Landschaftsbild.   Währen sieben geführten Wanderungen, einer Busfahrt mit Stadtführung in „Alt Thessaloniki“ und einer Schifffahrt entlang der Mönchsrepublik Athos erlebten die Reiseteilnehmer Kassandra, Sithonia und Athos. Die einzigartige Pflanzenwelt, Blumen und Kräuter bereicherten die Wanderungen durch ihre Farbenpracht und Duft.

Der erste Wandertag führte, ausgehend vom Hotel, durch Weinberge, Olivenhainen und lichten Pinienwäldern, hinauf zum Aussichtsfelsen Petros mit wunderschönen Ausblicken ins Landesinnere von Sithonia und die Ägäis. Den Abschluss der Tour bildete eine Einkehr in einer Taverne zu kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss. Für den darauf folgenden Tag stand Kultur und Geschichte, ein Bummel durch Byzanz und die Metropole des Nordens,  auf dem Reiseprogramm. Mit dem Bus ging es in die zweit größte Stadt Griechenlands, Thessaloniki der Hauptstadt Zentralmakedoniens. Die Stadtführung begann am höchsten Punkt der Altstadt an der  „Akropolis“. An der byzantinischen Stadtmauer entlang, durch enge Gassen und romantische alte Viertel, vorbei an frühchristlichen, byzantinischen Kirchen mit ihren zahllosen Mosaiken und Ikonen aus beinahe 10 Jahrhunderten führte die Tour hinab ins Stadtzentrum zur Kirche „Agios Dimitrios“, welche als eines der ersten Zentren des Christentums angesehen wird und zu Ehren des heiligen Dimitrios, dem Schutzpatron der Stadt errichtet wurde. Am „Lefkos Pyrgos“, der „Weiße Turm“, ein Bau aus türkischer Zeit endete am Hafen die Stadtführung am Denkmal Alexsander des Großen. Voller schöner Eindrücke und viel Wissen ging es zurück ins Hotel.  Die Reiseteilnehmer freuten sich nach so viel Stadt am Vortag wieder auf eine Wanderung  in der schönen Natur die zum Kap Sani  führte. Heute wurde die westlichste der drei Halbinseln, Kassandra, erkundet. Das Bild der Insel bestimmen sanfte Hügel mit Weizen-, Oliven-und Baumwollfeldern sowie große Pinienwälder. Von den hohen roten Sandsteinklippen am Kap Sani gab es traumhafte Ausblicke auf die tiefblaue Ägäis und auf den gegenüberliegenden Olymp.   Durch eine üppige Buschlandschaft führte die Tour am darauf folgenden Tag von Agios Nikolaos hinauf auf ein Hochplateau bestanden mit alten Olivenbäumen und alten Dörfern hinab in die Stadt Nikit. In Porto Carras startete am nächsten Tag eine Wanderung zum Bergdorf Parthenonas. Durch ein mit Platanen bestandenes Flusstal wanderte die Gruppe auf die Granitkulisse des Ithamos Gebirges zu. Nach kurzer Zeit ging es an einer verlassenen Wassermühle vorbei die  bis in die 40iger Jahre Getreideernten aus der Region gemahlen hat. Nach einem heftigen Aufstieg wurde das Bergdorf Parthenonas, das „Dorf der Jungfrauen“ erreicht. Der denkmalgeschützte Ort ist ein begehrter Wohnsitz für ruhesuchende Menschen, welche einen herrlichen Ausblick genießen möchten. Die Wanderung fand in dem Dorf auf der Terrasse  einer Taverne mit grandiosen Ausblicken auf den Golf von Kassandra bei kühlen Getränken ihren Abschluss. Der Bus brachte alle Teilnehmer wieder froh gestimmt und wohlbehalten zurück ins Hotel. Die nächste Wanderung führte zur Athosrepublik. Hier erwartete die Wanderer ein Stück Mittelalter. Von Ouranoupolis führt die Tour entlang der Küste zur Grenze der Athosrepublik. In Zygou Monastery ist ein ehemaliges Kloster der orthodoxen Mönche wieder aufgebaut das besichtigt werden kann. Auf einem Pfad entlang der Grenze wanderte die Gruppe durch ein lichtes Waldstück, Weinberge und Olivenhaine mit Ausblicken auf eine herrlich blühende Landschaft. Nach einer kurzen Pause erwartete die Gruppe eine Bootsfahrt entlang der Athosküste. Bei der gemütlichen Schifffahrt genoss die Reisegruppe einen einmaligen Blick auf das UNESCO Weltkulturerbe „die Mönchsrepublik“, wo heute noch etwa 3000 Mönche in 20 Großklöstern  leben und den 2033m hohen Berg Athos. Die letzte Wandertour führte zur Südspitze der Sithonia zum Kap Drepano. Die Tour startete am kleinen Naturhafen in Porto Koufu. Dieser diente in antiken Zeiten Seefahrern als Zufluchtsort vor den gefürchteten Nordwinden und heute als Ort kulinarischer Genüsse. Durch ein mit Olivenbäumen bestandenes Tal mit herrlich blühenden Ginsterbüschen wurde das Kap erwandert welches auf einer Höhe von 275 m  steil ins Meer abfällt. Oben angekommen öffnete sich die Sicht auf die tiefblaue See und die Insel Limnos. Auf dem Rückweg nach Porto Koufu erklang aus der Heckenlandschaft das Lied einer Nachtigall  welches die Wanderer lange begleitete. In einer Taverne am Naturhafen  erwartete die Wanderer ein landestypisches  Mittagessen  mit Meeresfrüchten, Mezedes und klassischem Ouzo. Der letzte Urlaubstag stand zur freien Verfügung. Es wurden die Vorzüge des Hotels genossen oder ein Spaziergang entlang des Golfs von Kassandra unternommen und Rückblick gehalten auf die Wanderungen bei denen  65 Kilometer erwandert, ein Aufstieg von 1790 Meter und beim Abstieg 1586 Meter erreicht wurden.

 

Berg Athos                              

 

 

 

an den Sandsteinklippen

 

 

 

 Alexander der Große

 

  Wandertour durch die Makia               


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