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VHC Wanderung im ehem. fürstlichen Wald
Wetteraukreis - Hirzenhain
Geschrieben von: Adolf Zeisberger Vogelsberger Höhen Club e.V.Zweigverein Hirzenhain
am: Samstag, 25. Juni 2016 um 10:46 - Gelesen: 5728 mal
Durch stille Wälder zum Weißen Stein

Stille Wälder mit herrlichen Eichen, Buchen und Erlen sowie ein Geotop, das als Relikt eines urzeitlichen Ozeans Zeugnis gibt von den Kräften der Natur,  das konnten  Wanderer erleben, die mit dem VHC Hirzenhain und VHC Hungen sich auf eine zwölf Kilometer lange Wanderung durch den ehemaligen fürstlich Büdinger Wald begaben.  In Rinderbügen am Forsthaus „Am Dornbusch“ konnte Wanderführer Adolf Zeisberger  25 muntere und sehr interessierte Wanderer aus Nah und Fern begrüßen. Vorbei am Preiserlenhof mit den Silos der Biogasanlage ging es auf einem Forstweg entlang des Waldes und hinein in den Wald zu  einer ehemaligen Braunkohle Abbaustelle. Bereits hier gab es erste Informationen vom Wanderführer.  Die Braunkohle trat in einer Stärke von etwa einem halben Meter zutage. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die „Zeche Hedwig“ eröffnet. Laut Hobbyhistoriker Lothar Keil aus Büdingen, wurde hier bis zu einer Tiefe von 60 Metern Braunkohle unter Tage gewonnen. Weil nach dem Abbau die Stollen nicht ordentlich verfüllt wurden sind sie eingebrochen. Die Mulden in dem Waldgebiet findet man heute noch. Aus der Zeit der   Eisenverarbeitung leitet sich wohl auch der Name Rinderbügen ab. Denn  Rinne = Rennofen und büche = Bach. Weiter wanderte die Gruppe über den Waschbach, unter uralten Eichen und Schwarzerlenbeständen hinauf zu einer prächtigen Eiche die als Naturdenkmal ausgewiesen ist. An der uralten Eiche, die schon einige hunderte Jahre hier steht, las der Wanderführer eine Geschichte vom gehen und bleiben, „ Der Landstreicher und der Baum“, vor. Vorbei am Steinbruch Breitenborn a.W. führte die Wanderung zu  gewaltigen Felsen dem „Geotop am Weißen Stein“.  Der Weiße Stein in Büdingen ist nicht das einzige Geotop mit diesem Namen. Auch in anderen Landesteilen, etwa in der Eifel, werden Tertiärquarzite als Weißer Stein bezeichnet. Diese Gesteine sind verdichtete Sandsteinschichten die durch Verkieselung tertiärer Sande  vor 25 Millionen Jahren entstanden, berichtete der Wanderführer. Von der hellgrauen, weißlichen und gelblicher Farbe der Steine konnten sich die Wanderer selbst überzeugen. Das nächste Ziel der Tour waren die Fürstengräber derer zu Ysenburg die sich in einem Eichenhain befinden. Zu einem Basaltsteinbruch, mit  Fernblicken nach Michelau und zum Hohen Vogelsberg, ging es weiter zum Zechenhaus das einst zu der „Zeche Hedwig“ gehörte. Hier wurde eine kurze Rast eingelegt, bevor es weiter nach Rinderbügen in den Landgasthof  Stürz zu Kaffee und Kuchen ging.  


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