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Erlebnisreiche Tage in Oberfranken
Wetteraukreis - Hirzenhain
Geschrieben von: Adolf Zeisberger Vogelsberger Höhen Club e.V.Zweigverein Hirzenhain
am: Sonntag, 18. Oktober 2015 um 10:04 - Gelesen: 6098 mal

Unvergessliche Tage in der Fränkischen Schweiz

  Hirzenhainer  Wanderer verbringen erlebnisreiche und gesellige Wanderwocheoche.

Unter dem Motto „Faszination Wandern in allen Facetten“ hatte der VHC Hirzenhain seinen Mitgliedern und Wanderfreunden eine erlebnisreiche Wanderwoche mit Kultur in der Fränkischen Schweiz  angeboten. Unter der Leitung des Vorsitzenden Adolf Zeisberger der auch als Wanderführer fungierte,  standen ein schöner Teil von Wanderungen rund um die Marktgemeinde Obertrubach  und eine Stadtführung in Nürnberg  auf dem Programm.  Fünf der schönsten Touren  haben die Wanderer des VHC in diesem Gebiet bewältigt und dabei 70 Kilometer zurückgelegt. Ausgehend vom Hotel „Alte Post“ in Obertrubach,  in dem die 36 Wanderer untergebracht waren, führte die erste  Tour auf dem Trubachweg, einem Geologie und Kulturweg. Das Trubachtal gilt als das Mühlenreichste Tal in der Fränkischen Schweiz. Die Mühlen haben und hatten eine große Bedeutung für die Wirtschaft der Region. Vorbei an fünf Mühlen und vielgestaltigen Felsformationen, die das Landschaftsbild prägen, erreichte die Wandergruppe den Ort  Wolfsberg mit den Ruinenresten einer weithin sichtbaren  Höhenburg. Hier wurde das Trubachtal verlassen und der Steilanstieg hinauf nach Sorg mit den Felsen Signalstein und Klagemauer erklommen.  Über die Hochfläche der Alp führte der Wanderweg durch Hundsdorf zurück nach Obertrubach.     Die zweite Wanderung führte auf dem Franz-Josef Kaiserweg von Gößweinstein über Leutzendorf zur grandiosen Esperhöhle die erkundet wurde und weiter nach Burg Gaillenreuth. Durch das herrliche Wiesenttal mit grandiosen Felsformationen,  vorbei an der Sachsenmühle und Stempfermühle ging es wieder 160 Meter aufwärts über den Felsensteig, mit fantastischen Fernblicken in das Wiesenttal,  zur Burg Gößweinstein.  Eine besinnliche Einkehr in der Basilika Gößweinstein, der Wallfahrtskirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit, wurde nach der schönen Wanderung  gemacht. Schließlich gehört die von 1730 bis 1739 errichtete Kirche zu den bedeutendsten Schöpfungen des großen Architekten Balthasar Neumann.   Die Felsenstadt Pottenstein ist der bedeutendste Kurort der Fränkischen Schweiz. Hoch über dem Ort thront auf einem Felssporn Burg Pottenstein.  Das Wahrzeichen des Felsen-städtchens war einst die bischöfliche-bambergische Amtsburg. Von 1227-1228 war es die Schutzburg der Hl. Elisabeth.  Hier startete die Wanderrung auf dem alten Pilgerweg hinauf zur Kreuzkapelle und auf dem Franz Josef Kaiserweg durch Wald und Grünland nach Hühnerloh und Börsenbirkig. Ab hier führte der Weg 120 Meter hinab in das herrliche Püttlachtal in das Felsendorf Tüchersfeld. Die Fachwerkhäuser von Tüchersfeld kleben geradezu auf und an hohen Dolomitnadeln, auf denen im Mittelalter Burgen standen. Nach einem Fotostop wanderte die Gruppe weiter,  vorbei an weißen Felswänden und Kletterfelsen, an denen Kletterer ihre Kletterkünste versuchten, nach Pottenstein zu einer wohlverdienten Einkehr  nach dieser 13 Kilometer langen Tour.   Eine Busfahrt nach Nürnberg mit Kultur und Geschichte stand für den nächsten Tag auf dem Programm. Mit einem Stadtführer wurde zunächst die Neustadt Nürnbergs mit dem Bus erkundet bevor es 7 Kilometer zu Fuß  durch die Altstadt und zur Burg, mit Erklärungen zur Geschichte der Stadt und ihrer Bauwerke,  ging.   Die nächste Wandertour startete am Hotel Alte Post in Obertrubach. Auf einem alten Grenzweg, der „Fraischgrenze“ (Fraisch=hohe Gerichtsbar-keit), mit zahlreichen historischen Grenzsteinen  führte die Tour hinauf auf den 547 Meter hohen Kohlberg. Der Grenzverlauf geht auf das Jahr 1607 zurück, als die Reichsstadt Nürnberg und das Hochstift Bamberg ihren Grenzverlauf mit  markanten Grenzsteinen markierten. Durch schöne Wald und Wiesenlandschaft führte die Tour weiter zunächst in das Pitztal und aufwärts zur Burgruine Leienfels mit grandiosen Ausblicken weit in die Fränkische Schweiz. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast wurde der Weiterweg nach Bärenfels zur Burgruine unternommen, bevor es durch das herrliche Gründleinstal zurück nach Obertrubach ging.  Im Bierland Oberfranken gibt es den„Fünf- Seidla-Steig“  die Brauerei-Vielfalt am Tor zur Fränkischen Schweiz.  Zum Ausklang der Wanderwoche in der Fränkischen Schweiz führte die Tour auf diesem Wanderwg, ausgehend von Egloffstein durch Thuisbrunn mit der markanten Katharinenkirche  nach Hohenschwärz zur Bierbrauerei Hofmann. Hier gab es zu einer deftigen Brotzeit die echten „schwarzen Hofmannstropfen“, die sich die Wanderer wohl gut munden ließen. Frohen Mutes und beschwingt führte die Wanderroute danach weiter nach Gräfenberg.  Nach der Wanderung wurde die historische Altstadt mit den alten Bürgerhäusern und dem zentralen Marktplatz erkundet bevor es mit dem Bus zurück nach Obertrubach ins Hotel ging.  Der Wettergott hatte es mit den Wanderern  gut gemeint, an jedem Wandertag gab es zu  vielen Sehenswürdigkeiten einen blauen Himmel mit Sonnenschein.    Voller schöner Einrücke und Erinnerungen an die Fränkische Schweiz, Region Oberfranken,  wurde die Heimreise nach Hessen angetreten.  

 

An der Esperhöhle

 

 

 

 Rast im Cafe

 

 

 

´Felsen bei Obertrubach


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Aktualisiert ( Sonntag, 18. Oktober 2015 um 10:15 )
 
 
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