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VHC Hirzenhain in der Wetterauer Toskana
Wetteraukreis - Hirzenhain
Geschrieben von: Adolf Zeisberger Vogelsberger Höhen Club e.V.Zweigverein Hirzenhain
am: Samstag, 24. Mai 2014 um 11:01 - Gelesen: 6129 mal

Auf Wanderung in der Wetterauer Toskana

Zu der naturkundlichen –und geschichtlichen Wanderung in der Wetterauer Toskana mit Ziel Stornfels, dem  höchstgelegenen Ort Niddas,  hatte der VHC Hirzenhain eingeladen. Bei idealem Wanderwetter fanden sich 27 Wanderer, darunter einige Gäste, am Sportplatz in Ulfa zu der 15 Kilometer langen Tour ein. Nach der Begrüßung der Wanderer durch die Wanderführer Karl-Heinz und Lotte Gesche, die bereits hier  einige Erläuterungen zur Geschichte und Sagen Ulfas gaben, startete die Wandergruppe über Wiesenpfade zum ersten Zielpunkt mit einem herrlichen Blick auf Stornfels  und die Wetterauer Toskana. Stolze 320 Meter ragt der Fels über dem Meeresspiegel und die Landschaft gleicht mit ihren Hügeln und Sträuchern der italienischen Toscana. Weiter führt die Tour auf naturbelassenen Wegen zur Luthereiche.  Auch hier erhielten die Wanderer  Anekdoten von den Wanderführern  zur Geschichte von Ulfa,  Stornfels und Luthers  erzählt.  Durch das Tal der Ulfa, einem noch recht jungfräulichen Bachlauf, ging es bergauf nach Stornfels.   Die Geschichte von Stornfels reicht bis ins Mittelalter zurück.  Die Wanderführer wussten zu berichten, dass hier zwischen 800 und 1300 die Burg Sloz Sturmfels der Ziegenhain-Niddaer Grafen erbaut wurde. Sie diente zur Sicherung der rechten Nidda- Handelsstraße. Heute findet man hier keine Burg mehr, nur noch die ehemalige Zehnscheune die in eine Kirche umgebaut wurde. Vom Burgberg hatten die Wanderer einen grandiosen Ausblick über die Wetterau bis hin zu den Türmen von Frankfurt und zum Feldberg. Nach einer ausgiebigen Mittagspause führt die Tour nun wieder leicht bergab zurück zum Ausgangspunkt in Ulfa.    Alle Teilnehmer der Wanderung waren sich einig,  wieder ein schönes Gebiet unseres Vogelsbergs  naturkundlich, geschichtlich und visuell erlebt zu haben. Sie bedankten sich bei den Wanderführern für die Führung und Erklärungen. 


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