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Idyllische Heimat: Der Schnuchelsee bei Oberlais
Wetteraukreis - Nidda
Geschrieben von: Bernd Schröder
am: Dienstag, 26. November 2013 um 20:19 - Gelesen: 7415 mal

Die Bezeichnung "Land der Quellen und der Bäche", wie der Vogelsberg oft genannt wird, lässt vermuten, dass es hier viele Feuchtgebiete geben muss. Im Quellgebiet des Laisbaches, der im südwestlichen Vogelsberg durch die Orte Ober-Lais, Schwickartshausen, Bobenhausen und Ranstadt fließt, um dann nach rund 20 Kilometern in die Nidda zu münden, findet der Wanderer und Naturinteressierte im Wald eines dieser wunderbar romantisch mystischen Orte.

 

Hier liegt verschwiegen der "Schnuchelsee". Das sind zwei kleine Stauteiche, von denen der kleinere ganz natürlich belassen ist. Er ist besetzt mit viel Rohrkolben.  Ein Entenhaus bietet Tieren Unterschlupf. Der größere Teich ist mit Fischen besetzt. Ein Fahrweg trennt die Seen voneinander und ermöglicht, dass man beide Seen umwandern kann. Gespeist werden die Seen vom Quellfluss des Laisbaches, der unweit der Landestrasse 3183 zwischen Eichelsachsen und Glashütten in den Schmidtwiesen seinen Ursprung hat. Bei guten Lichtverhältnissen lassen sich hier immer wieder herrliche Fotomotive erhaschen. Nicht nur sich spiegelnde Bäume am Ufer, auch die Vielfalt der Wasservögel, wie Enten oder der Fischreiher, lohnen einen Ausflug zu dem See.

 

Obwohl der Platz nicht einmal zwei Kilometer von der viel befahrenen Landesstrasse entfernt ist, hört man kein fremdes Geräusch. Man ist mit der Natur alleine. Hier kann man die Seele baumeln lassen. An sehr heißen Sommertagen erfreut man sich der Kühle des Waldes. Und wer einmal bei einem nahenden Gewitter alleine an diesem Ort gewesen ist, kann sich sicher noch an ein leichtes Schaudern erinnern, denn die Abgeschiedenheit in dem geschlossenen Waldkessel, lässt Änderungen der Wetterverhältnisse oft nicht frühzeitig erkennen. Doch keine Angst, 1980 hat das Forstamt an diesem schönen Flecken eine massive Schutzhütte für Waldarbeiter gebaut. Dieses Haus hat eine große überdachte Terrasse mit Sitzgelegenheiten und wird vom Forstamt gepflegt. Wer alleine oder mit einer Wandergruppe unterwegs ist, kann dort zur Rast anhalten und sich unterstellen, vorausgesetzt, man hinterlässt keinen Abfall. Darauf wird eingangs des Weges zum See hingewiesen.

 

Jetzt im November ist es ganz besonders ruhig am Schnuchelsee. Dies war es uns wert, ihn am Wochenende  wieder einmal zu besuchen. Es hatte sich gelohnt. Die Luft war klar und still. Der große Teich lag wie ein Spiegel vor uns. Und das Gänsepaar, das auf dem kleinen See wohnt, freute sich über unseren Besuch. Es kam uns von dem hinteren Ufer des Sees entgegen geschwommen, um uns zu begrüßen.


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Aktualisiert ( Dienstag, 26. November 2013 um 20:35 )
 
 
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